Was kostet eine Website? Kleiner Betrag, große Umsatz-Wirkung!

Sie ahnen es sicher schon. Es wurde Ihnen wahrscheinlich hunderte Male erzählt oder empfohlen: (Eigen-) Werbung findet schon lange nicht mehr nur über die Zeitungsanzeigen statt. Und Ihnen das zu sagen ist eigentlich auch unnötig. Da gibt es bloß diesen kleinen, aber berechtigten Hintergedanken, der viele unserer Leser vielleicht quält: „Was ist mit den Kosten? Was kostet eine Website? Was kostet Onlinemarketing? Ich kann mir mehr Aufmerksamkeit einfach nicht leisten!“

Nun, bei Online-Werbung ist es ein bisschen wie beim Investieren in Aktien: Wer sehr bekannt ist, KANN sich eine Internet-Präsenz zulegen. Wer mäßig bekannt ist, SOLLTE sich eine eigene Web-Seite zulegen. Und wer nicht bekannt ist, MUSS sich eine eigene Online-Seite zulegen (lassen). Schließlich bringt Ihnen die Investition in Ihre eigene Web-Präsenz nur Vorteile.

Doch was kostet eine Website?

Um Ihnen die Angst und den inneren Schweinehund zu nehmen, sich eine Website anzulegen oder Ihre bestehende (endlich!) zu erneuern, finden Sie hier die wesentlichen Kosten, die auf Sie zukommen:

Was kostet eine Website?

  1. Die Domain kostet.
  2. Das Hosting kostet.
  3. Die Erstellung kostet.
  4. Die Pflege kostet.
  5. Das Onlinemarketing kostet je nachdem…

Und alle 5 Investitionen lohnen sich!!!

Die (regelmäßigen) Kosten für den Besitz einer Web-Adresse (Ihre Domain):

Was kostet eine Website? Im ersten Schritt kostet die URL. Eine deutsche Domain (also mit der Endung .de) ist im Jahr für ungefähr 6€ erhältlich und wird von einer einmal zu zahlenden Einrichtungsgebühr ergänzt. Diese Einrichtungsgebühr kann jedoch, je nach Anbieter entfallen oder ist bereits in den Provider-Kosten (also im Hosting – siehe nächster Punkt) enthalten. Komplette Domain-Pakete (etwa mit SSD-Webspace) variieren zwischen 2,29€ und 179€ pro Monat.

Die (regelmäßigen) Kosten für das Hosting:

Der Platz im World Wide Web ist leider nicht gänzlich kostenfrei. Um Ihre Internet-Präsenz auch online halten zu dürfen, ergeben sich für Sie 2 Möglichkeiten:

  1. Zum einen können Sie Miete für diesen Platz (englisch: Webspace) zahlen oder
  2. Sie legen sich einen eigenen Server zu (oder mieten sich dort ein).

Beide Varianten haben ihre Vorteile, abhängig davon, was Sie wollen.

Ersteres ist für die 99% unserer Blogleser die beste Lösung, da Sie sich um nichts weiter kümmern müssen. Das Mieten einer Web-Seite lohnt sich zum Beispiel bei der bloßen Internet-Präsenz, wenn es also zum Beispiel darum geht, auf die Angebote aufmerksam zu machen, die Sie in Ihrer Firma anbieten (dies ist insbesondere bei Dienstleistungen, wie etwa einer Zahnarztpraxis oder einem Frisörsalon sinnvoll). Die sogenannten Hostingkosten bzw. „Mietkosten“ betragen in etwa 5-20€ pro Monat für ein klassisches Basispaket (abhängig vom Anbieter und der Anzahl der Domains, sowie weiterer Leistungen).

Die Mietung eines eigenen Servers macht in der Regel keinen Sinn. Wollen Sie sich diesen selber hinstellen? Diesen selber warten? Die Kosten allein für einen Server stehen nicht im Verhältnis zum Nutzen für Sie.

Worüber Sie aber nachdenken können: Sie wählen statt Standardanbietern wie 1und1.de für Ihr Hosting eher halb-individuelle Lösungen. Zum Beispiel besitzen viele Webagenturen eigene Server und vermieten dort Website-Plätze. Damit sind Sie nicht für den Server verantwortlich, profitieren aber davon, dass dieser Server oft von nur wenigen Seitenanbietern genutzt wird und damit meist schneller ist, als voll-gepackte Massenserver. Gern empfehlen wir Ihnen hier einen Ansprechpartner. Sprechen Sie uns einfach an!

Die (einmaligen) Kosten für Design- und Technikerstellung:

Jetzt wird es spannend. Die Kosten bisher sind eher im niedrigen Preissegment und fallen regelmäßig an. Kosten für Design und Technik dagegen sind in der Regel einmalig und variieren zwischen wenigen hundert Euro (und eher schlechter Qualität) und mehreren tausend Euro – je nach Leistungswunsch.

Unserer Meinung nach gibt es hier für Sie 4 Optionen:

  1. Sie nutzen Anbieter, bei denen Sie Ihre Website selber erstellen.
  2. Sie nutzen Grafiker / Webdesigner (meist Freelancer), die Ihnen eine Standardwebsite mit wenigen Basisfunktionen für unter 1.000€ erstellen.
  3. Sie nutzen Website-Angebote im Mittelfeld – je nach Umfang zwischen 2.000€ bis 6.000€.
  4. Sie wählen High-End-Angebote für die reine Websiteerstellung ab 10.000€.

Die Frage ist immer: Wie viel Zeit wollen Sie selber investieren oder was wollen Sie lieber an Profis outsourcen? Und: Wie wollen Sie sich positionieren?

Als Top-Experte werden Sie mit einer 1.000€-Seite in 99% der Fällen nicht rüber kommen. Diese Preisspanne haben wir bei vielen unserer Kunden erlebt und oft taugten die Webseiten nix. Sie bestanden aus Standard-Templates, die viele Internetseiten besitzen, einige Programmierungen waren fehlerhaft und die Webseiten waren oft nicht mehr als eine Online-Visitenkarte ohne wertvollen Nutzen für die potenziellen Kunden.

Ähnlich kritisch sehen wir die Do-It-Yourself-Angebote. Namenhafte Anbieter werben im Fernsehen mit Internetseiten, die Sie im hand-um-drehen selber machen und monatlich nicht viel kosten, die Top-Google-optimiert sind und ein individuelles Design besitzen. Hm. Uns sind noch keine Webseiten begegnet, die erfolgreich Kunden online gewinnen und mit Baukasten-Systemen erstellt worden. Die Nachteile unserer Meinung nach:

  • Sie sind immer von diesem Anbieter abhängig. Durch monatliche Gebühren sind Sie an ihn gebunden und haben wenig Freiraum in der Gestaltung und Anpassung der Seite.
  • Sollten Sie nicht Grafikdesigner von Beruf sein, wird man dies meist auf der Website sehen. Den Seiten sieht man das „Do-it-Yourself“ meist leider an.
  • Und: Es kostet Sie enorm viel Zeit und Nerven, Ihre eigene Seite mit den fertigen Vorlagen zu erstellen. Falls Sie Lust auf diese Basteleien haben – nur zu! Doch einige Kunden, die zu uns in die Strategieberatung kamen mit einer solchen Seite, sind mittlerweile auf eine professionell aufgesetzte Seite umgestiegen. Der Zeitaufwand für einen selbst als Nicht-Profi ist enorm und am Ende sparen Sie nicht wirklich viel Geld, wenn Sie die vielen Stunden und Tage dafür zusammenrechnen!

Die High-End-Websiteangebote… da kommt es natürlich drauf an. Es gibt Werbeagenturen, die so edel arbeiten, dass Sie allein für einen Designentwurf passend zu Ihrer Positionierung schon zig tausend Euro ausgeben. Nicht immer passen hier Aufwand und Nutzen zusammen. Die Frage ist am Ende immer: Gewinnen diese Edel-Seiten darüber wirklich Kunden oder schmeicheln Sie letztlich nur dem Ego des Webseiten-Betreibers.

Wir denken: Es kommt immer auf Ihr Ziel drauf an. Letztlich lohnt es sich eher, 1.000€ mehr auszugeben und dann aber eine Website zu haben, die Ihre Botschaft richtig platziert und – genauso wichtig und oft völlig vernachlässigt: eine Online-Neukunden-Gewinnung-Strategie erfolgreich in Design und der Technik umsetzt! Denn genau daran hapert es meist: Es fehlt die richtige Strategie!

Tipp: Achten Sie beim Angebote-Einholen genau auf den Inhalt! Vor kurzem kam ein Beratungskunde zu uns mit 4 verschiedenen Website-Angeboten und bat uns um Rat. Er tendierte verständlicherweise zum günstigsten, doch leider verglich er Äpfel mit Birnen. In dem Angebot war fast nichts drin! Andere Angebote waren zwar etwas teurer, dafür aber viel umfangreicher mit wertvollen Tools und Kundengewinnungs-Elementen auf der Website. Nur leider sind viele Angebote sehr technisch geschrieben und daher für Laien nicht verständlich. Gehen Sie die Angebote immer im persönlichen oder telefonischen Gespräch noch einmal durch und lassen Sie es sich erklären.

(Unregelmäßige) Kosten für Pflege, Anpassungen oder Korrekturen

Sie haben neue Angebote, Kontaktdaten, veränderte Vertragslaufzeiten oder neue Geschäftsbedingungen? Das Sie dies auch auf Ihrer Web-Seite angleichen müssen ist selbstredend.

Erkundigen Sie sich vorab, ob Sie, je nach Änderungsintervall eine Änderungspauschale festlegen können oder diese Änderungen bereits im Vertrag, nach Auftrag oder Flat bzw. nach Stundensätzen (wie hoch?) verankert werden.

Oder noch besser: Fragen Sie vorab nach, ob und wie Sie kleine Änderungen hinterher intern selbst durchführen können. In der Regel empfehlen wir Ihnen Ihre Website mit einem Content-Management-System (CMS) wie WordPress erstellen zu lassen. Damit können Sie im Anschluss kleine Änderungen an Text und Bild oder das Blog-Marketing selber durchführen. Seriöse Agenturen bieten Ihnen am Ende einer Website-Erstellung dazu eine technische Einweisung an.

Für größere Änderungen, Designanpassungen, ergänzende Programmierungen etc. sollten Sie vorab erfragen, ob Ihnen der Webpartner dafür im Anschluss weiter zur Verfügung steht. Natürlich können Sie dafür auch einen anderen Anbieter nach Fertigstellung nutzen, doch oft bietet sich ein Alles-aus-einer-Hand-Service an der Stelle an. Das spart oft auch Zeit für Abstimmungen.

Die Höhe der Kosten können wir Ihnen an dieser Stelle nicht pauschal nennen, da dieser Aufwand von Website zu Website völlig verschieden ist.

Was Sie auf jeden Fall einplanen sollten ist einen regelmäßigen technischen Support. Sprich:

  • auf jeder Website gibt es mal technische Störungen,
  • müssen ein paar Mal im Jahr Updates gefahren werden (damit Ihre Website technisch zum Beispiel aktuell und sicher bleibt)
  • und sollten Daten gesichert werden (falls es wirklich mal zum Hackerangriff / Absturz o.ä. kommt).

Klären Sie auch diesen Posten direkt mit der Angebotseinholung, inwiefern und zu welchen Konditionen Ihr Webpartner diesen Support sicherstellt. In der Regel für klassische Internetseiten für Trainer, Berater, Coaches, Produktanbieter ohne riesen Shop etc. belaufen sich diese Kosten je nach Umfang zwischen 10-120€ pro Monat (häufig als Quartalsdienstleistung angeboten).

Marketing für Ihre Web-Seite

Abhängig davon, ob Sie eine einmalige Marketing-Strategie oder regelmäßig, im Zuge von Verkaufsaktionen, Änderungen des Angebots oder des Firmen-Images planen – so unterschiedlich hoch fallen auch hier die Kosten aus.

Fazit: Was kostet eine Website?

  1. Die Domain kostet so circa 6€ im Jahr – in der Regel ist dies im Hostingpreis (2.) inklusive.
  2. Das Hosting kostet ca. 5-20€ pro Monat – je nach Leistungsumfang.
  3. Die Erstellung kostet in der Regel zwischen 500€ (nicht zu empfehlen!) und 10.000€ für Webdesign und technische Umsetzung.
  4. Die Pflege kostet – je nachdem wie oft Sie etwas ändern, ob Sie es selbst ändern, ändern lassen… Auf jeden Fall sollten Sie eine monatliche Pauschale für die technische Funktionsfähigkeit und Datensicherung einkalkulieren.
  5. Das Onlinemarketing kostet je nachdem wie aktiv Sie online sein wollen (Werbung schalten, Xingaccount als Premiummitglied besitzen und so weiter.)

Letztlich lohnen sich alle 5 Investitionen. Die Website ist heute nicht nur unverzichtbar. Sie ersetzt im Prinzip das klassische Ladengeschäft in vielen Branchen. Und diese Mieten sind bei weitem höher und erreichen oft weniger Menschen!

Die Höhe der Website-Investitionen – einmalig als auch regelmäßig – hängt letztlich von Ihrem Ziel ab. Denn: Alles steht und fällt mit einer gelungen Online-Neukunden-Strategie.

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