Wann ist die beste Zeit um Newsletter zu versenden?

Sie möchten mit Hilfe von Newslettern Informationen über Produkte und Angebote an Ihre Kunden versenden? Und fragen sich nun, wann eigentlich die beste Zeit für einen E-Mail-Versand ist? Schließlich wollen Sie ja, dass auch möglichst viele Menschen Ihre E-Mail öffnen, lesen und so auf Ihr Angebot aufmerksam werden…Wann ist die Öffnungsrate am höchsten? Morgens, abends oder am Nachmittag?

Es ist entscheidend, WANN Ihr Interessent eine E-Mail bekommt. Das ist mit ein wichtiger Grund, ob Ihr Kunde die E-Mail öffnet oder direkt in den Papierkorb verbannt. Denn: Mit einem Newsletter für Ihre Kunden ist es ein bisschen sowie beim Bäcker die Brötchen: Je frischer, desto besser!

Natürlich hängt der Erfolg eines Newsletter von verschiedenen Faktoren ab:

  • Ganz wichtig ist die Betreffzeile – das ist das erste, was der Kunde liest
  • Der Inhalt der Mail
  • Die persönliche Anrede
  • Die Versandzeit
  • Einfaches Layout mit ansprechender Optik
  • Ein Call-to-Action Aufruf
  • Vermeiden von typischen SPAM-Begriffen (Mehr Infos)

Wie möchten Ihnen einige wichtige Tipps zur besten Versandzeit für Ihre Mail-Kampagnen zeigen. Denn: je besser der Zeitpunkt, wann Sie Ihren Newsletter versenden, umso höher ist die Öffnungsrate der Mails…

Die Ergebnisse, die wir Ihnen nun vorstellen möchten, stammen von einer Studie der Firma „GetResponse“. Innerhalb der Untersuchung wurden 21 Millionen E-Mails analysiert. Dabei ging es um Werbemails, Newsletter und Co. Es wurden keine Mails an Freunde, Kollegen oder andere Interaktionen mit einbezogen.

Wann ist die ideale Zeit zum Newsletter-Versand? – Machen Sie selbst den Test!

Wir können hier lediglich eine grobe Empfehlung geben, wann der beste Zeitpunkt zum Versenden von Werbe-E-Mails ist. Je nach Zielgruppe können die optimalen Zeitpunkte variieren.

Sie können aber auch selbst herausfinden, wann die beste Zeit für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe ist. Probieren Sie einfach unterschiedliche Versandzeiten aus und schauen dann nach, wann die Öffnungsraten am größten sind – bei gleichbleibendem Betreff, um den Versuch nicht zu verfälschen. Sie können beispielsweise einen Teil Ihrer Mailliste 8 Uhr, und andere Teile der Liste um 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr und 20 Uhr… anschreiben.

Manche schwören auf E-Mails am frühen Morgen, so dass der Empfänger direkt beim Start in den Tag, wenn er sein Postfach öffnet, Ihren Newsletter lesen kann. Andere bevorzugen die Mittagszeit zum Newsletter versenden, wenn etwas Ruhe auf Arbeit einkehrt, zum Lesen der -E-Mails. Wieder andere nutzen eher die Abendstunden oder das Wochenende – wo die Mailkonkurrenz weitaus geringer ist.

Entscheidend ist, wann Ihre Kunden am liebsten E-Mails lesen!

Im B2B-Bereich kann es z.B. günstiger sein, Mails unter der Woche und tagsüber zu versenden, da Geschäftskunden dann ihre Mails lesen.

Sind Ihre Zielgruppe eher Privatpersonen, kann es besser sein, diese in den Abendstunden oder auch am Wochenende anzuschreiben.

Auch die Nischenzeiten, in denen Ihre Konkurrenz nicht so viel Mails rausschickt, können Ihre Chance sein!

Für das Testen der Öffnungsraten Ihrer Newsletter empfehlen wir Ihnen die E-Mail-Software Cleverreach. Hier werden Ihnen direkt alle relevanten Controllingzahlen Ihres e-Mail-Versandes angezeigt (Öffnungsrate, Klickrate, welche Links werden am meisten geklickt, Abmelderate etc.) – und das voll automatisch!

Einige Regeln zur Uhrzeit beim Newsletter versenden:

Die beste Versandzeit liegt im Allgemeinen zwischen 8 und 10 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr. Da waren laut der Studie die Öffnungs- und Klickraten (auf enthaltene Links) am besten. E-Mails, die in diesen Zeiträumen versendet wurden, erhielten durchschnittlich 6% höhere Klickraten – klingt etwas wenig, ist aber im E–Mail-Marketing wirklich viel!

Morgens verschicken sehr viele Unternehmen ihre Newsletter, so dass die Postfächer der Kunden oft schon sehr voll sind, was die Öffnungsraten der Mails, die nicht dringend sind, wie beispielsweise Newsletter oder Produktinformationen, wiederrum etwas verringert. Die Konkurrenz ist oft sehr hoch. Die durchschnittliche Öffnungsrate am Vormittag beträgt ca. 7%.

Das erhöht also gleichzeitig die Chance, dass Ihre E-Mails am Nachmittag erfolgreicher sind. Dann beträgt die durchschnittliche Öffnungsrate ca. 10,5%.

Gute und damit für Sie erstrebenswerte Öffnungsraten liegen jedoch deutlich über diesem Durchschnitt! Es sollten 30-40% angestrebt werden.

Welcher Wochentag?

  • Eine Studie von Smith-Harmon fand heraus, dass die besten Versandtage Montag, Dienstag und Donnerstag sind (die Unterschiede sind jedoch nicht sehr groß).
  • Der Montagvormittag sollte aber eher vermieden werden, da viele Postfächer nach dem Wochenende überladen sind und großzügig bereinigt werden. Die Chance, dass Ihre Mail gelöscht wird ohne vorher geöffnet oder gar gelesen zu werden, ist da wesentlich höher.
  • Ebenso ungünstig ist der Freitagnachmittag. Der Empfänger ist schon in Richtung Wochenende unterwegs und Ihre E-Mails landen eher Montagfrüh im Papierkorb, als gelesen zu werden.
  • Auch am Samstag sind die Aussichten, gelesen zu werden, deutlich geringer: Unternehmen haben frei und Privatkunden kümmern sich um Haushalt und Familie. Dennoch kann die Ruhe im Postfach auch eine Chance sein, dass interessierte Leser sich Zeit nehmen für Ihren Newsletter.
  • Der Sonntag hingegen kann gerade für das Endkundengeschäft gut geeignet sein. Der Verbraucher hat Zeit, in Ruhe im Internet zu stöbern und Ihren Mailangeboten genügend Interesse entgegen zu bringen und sich vielleicht auch auf Ihrer Homepage umzusehen.

Tipp: Auch das Wetter kann entscheidend sein!

Werfen Sie ruhig mal einen Blick auf die Wetteraussichten, wenn Sie Ihren E-Mail-Versand planen. Sonnenschein, vor allem am Wochenende, verringert Öffnungs- und Klickraten dramatisch! Ein Sonntag mit Dauerregen dagegen käme für Ihr Marketing wie gerufen 😉

Öffnungsraten:

In der Regel gestalten sich die Öffnungsraten nach dem Versenden einer E-Mail so:

  • Die höchsten Öffnungsraten sind meist in der ersten Stunde nach Versand zu verzeichnen
  • In den folgenden Stunden sind die Öffnungsraten um 50% geringer
  • Nach 24 Stunden ist die Öffnungsrate in der Regel bei fast 0% angekommen
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