Wie funktioniert eigentlich Google als Suchmaschine?

Was passiert eigentlich, während meiner Google-Suche?

Obwohl der Suchvorgang für den Nutzer an sich sehr einfach erscheint, beruht er auf einem komplexen System von Vorgängen. In weniger als 1/8 Sekunde führen dabei diese Prozesse dazu, dass dem Sucher die für ihn besten Suchergebnisse vorgeschlagen werden. Der Suchvorgang beginnt dabei jedoch nicht erst beim Eingeben des Suchbegriffs.

Crawling – Google „stöbert“ im Netz

Google durchsucht ständig das Internet nach Websites und folgt Verlinkungen von einer Seite zur nächsten, diesen Vorgang nennt man Crawling. Dabei werden insgesamt über 60 Trillionen einzelner Seiten registriert, aus denen das Internet inzwischen besteht. Inhaber einer Website können dabei jedoch festlegen, ob sie wollen, dass ihre Seite gecrawlt wird. In der Regel will man das!

Indizierung – Google „Webseiten-Bibliothek“

Aus all diesen Seiten, die Google durch das Crawling findet, wird nun ein Index erstellt, der nach verschiedensten Aspekten, vor allem jedoch nach Inhalt, sortiert wird. Hierbei entstehen über 100 Millionen Gigabyte an Informationen, die von Google gespeichert und beim Suchvorgang genutzt werden.

Algorithmen – Die „Zauber-Formeln“ Ihres Rankings

Nun erst kommt die eigentliche Suche des Nutzers. Dabei werden Formeln genutzt, um bereits während der Suche den Suchvorgang einzuleiten und zu vereinfachen:

Autokorrektur und Autovervollständigung sorgen gemeinsam mit Google Instant (Ergebnisvorschläge werden schon beim Eingeben des Suchbegriffs angezeigt) dafür, dass der Index schnellstmöglich nach passenden Websites durchsucht werden kann.

Wie funktioniert Google

Programme wie der Synonymfinder, Interpretation der Suchbegriffe und eine auf verschiedene Medien ausgeweitete Suche (Videos, Bilder, News, Bücher etc.) erweitern die Möglichkeiten der Anfrage und bieten so eine größere Bandbreite an Ergebnissen.

Bewertung und Ranking – Ihre Position wird berechnet

Zuletzt werden nun die mit Hilfe der Algorithmen die im Index gefundenen Ergebnisse nach persönlicher Relevanz für den Suchenden aufgelistet. Dabei bezieht Google über 200 Faktoren in der Bewertung von Websites mit ein, einige der wichtigsten sind natürlich Qualität, Aktualität und Sicherheit der Seite.

Aber auch persönliche Faktoren werden zur Bewertung genutzt, wie Sprache und Standort des Suchenden, sowie personalisierte Ergebnisse (zum Beispiel durch frühere Suchen oder bereits besuchte Seiten).

Auf diese Weise erstellt Google eine Liste mit den relevantesten Ergebnissen, persönlich auf Sie zugeschnitten.

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