Wie funktioniert Affiliate Marketing mit Partnern?

Werbung ist eine nicht ganz so einfache Angelegenheit. Es gibt so viele verschiede Faktoren und Variablen zu beachten. Wenn man nicht „viel Geld für wenig Erfolg“ ausgeben will, dann erfordert Werbung viel Planung, Strategie und Erfahrung damit sich Ihr ganz bestimmtes Unternehmen gegen Ihre Konkurrenten durchsetzen kann.

Seit der Einführung des Internets und der Nutzung von Online-Shops ist eine geeignete Methode oder Strategie noch wichtiger geworden, da die Hürden zur Eröffnung eines Geschäfts via Internet kaum noch existieren. Umso geschickter muss Ihr Unternehmen auf sich aufmerksam machen, um Interessenten zu locken und Kunden zu halten.

Das Affiliate Marketing ist eine dieser (nicht mal neuen) Methoden. Doch: Wie funktioniert Affiliate Marketing überhaupt?

Wie funktioniert Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing?

Doch bevor wir erläutern, wie Affiliate Marketing funktioniert, ist es für Sie vielleicht hilfreich, noch einmal in aller Kürze zu erfahren, was das überhaupt für eine Marketing- bzw. Vertriebsmethode ist.

Affiliate Marketing ist eine ganz eigene Form von Werbung, die das Provisions-System nutzt.

Den Ursprung hat es in den USA. „Affiliate“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Anschluss, Erweiterung“, allerdings wird auch der Begriff „Schwestergesellschaft“ mit eben diesem Wort verbunden. Im Deutschen verwendet man eher den Ausdruck „Partner-Programm“.

Wie funktioniert Affiliate Marketing? – Das Prinzip ist vergleichsweise recht simpel:

Eine Person (oftmals Blogger) wirbt via Links von der eigenen Seite aus für ein bestimmtes Produkt oder die Dienstleistung eines anderen Unternehmens. Die Person erhält dann eine Provision, vorausgesetzt der geworbene Kunde führt bestimmte Aktionen aus (welche das sind, erfahren Sie weiter unten).

Auf die Frage, wie funktioniert Affiliate Marketing, gibt es 2 Antworten:

Es gibt bei Partner-Programmen zwei unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie funktionieren können:

Die Erste möchte ich Ihnen anhand des Beispiels von Amazon erklären. Amazon ist ein so umfassendes und großes Unternehmen, dass es ein eigenes Partner-Programm auf der unternehmens-eigenen Seite anbietet (www.partnernet.amazon.de).

Wie funktioniert Affiliate Marketing 2

  1. Beim Partnerprogramm „Amazon-Partner-Net“ meldet man sich kostenlos an und erstellt so ein Nutzerkonto.
  2. Sobald das erledigt ist, kann man für bestimmte Produkte der eigenen Wahl Links generieren
  3. und diese Links auf der eigenen Website verbauen. Wenn der Partner also zum Beispiel einen Blog zum Thema Kriminalromane führt, dann kann er dort unter einem Beitrag den Link zu dem von ihm eben abgehandelten Buch setzen.
  4. Amazon legt vorher die Provision fest und teilt sie dem Partner mit. Wenn nun ein Kunde über den Link des Blogs auf das Buch bei Amazon stößt, dann kann Amazon anhand von sogenannten Cookies dies automatisch registrieren.
  5. Wenn der Kunde dann das Buch auch noch kauft (selbst wenn das mehrere Tage später passiert), erhält der Blogger seine Provision.

Die andere Möglichkeit ein Partner in einem Partner-Programm zu werden möchten wir anhand unseres Unternehmens „WiPeC“ vorstellen. Für Unternehmen, die nicht so groß sind oder sich nicht extra ein eigenes Partner-Programm programmieren lassen möchten, gibt es bereits fertige Affiliate Netzwerke. Diese dienen als Vermittler zwischen Unternehmen und Website-Eigentümer (z.B. Bloggern, Geschäftspartner, etc.). Wir empfehlen und nutzen digistore24.com als Vermittler unseres Programms.

  1. Auch dort auf digistore24.com können Interessenten einfach ein kostenloses Konto anlegen und
  2. dann aus einer großen Auswahl von Unternehmen und Produkten genau das Richtige für sich raussuchen.
  3. Danach geht es wie beim oberen Beispiel weiter: erst wird ein Link generiert und
  4. dann in die eigene Website oder den Blog eingebaut.
  5. Bei uns können Partner 30-50% Provision pro vermittelten kaufenden Kunden bekommen. Digistore24.com rechnet den Kauf automatisch (auch hier mit Cookies) ab und schreibt die Provision auf dem Konto des Partners gut.

Hier geht es zu unserem Partner-Programm: www.kundengewinnung-im-internet.com/partnerprogramm.

Wie kann vergütet werden?

In beiden Beispielen von oben wird das sogenannte „Pay per Sale“-Modell verwendet. Es wird vergleichsweise häufig verwendet, da es für beide Seiten (Unternehmen und Affiliate-Partner) eine gewisse finanzielle Sicherheit bietet. Das Unternehmen muss den Partner nur bezahlen, wenn es auch selbst Gewinn macht (so können die Verluste nie die Gewinne überschreiten) und der Partner selbst verliert ebenfalls kein Geld, wenn der Link nicht verwendet wird.

Obwohl es das definitiv beliebteste Modell für Affiliate Marketing ist, so ist es doch nicht das Einzige. Hier eine kleine Auswahl anderer beliebter Modelle:

  • Pay per Click: Besonders bekannt ist dieses Modell für seine Anwendung beim Google-internen Werbetool Google AdWords (dort eben nur ohne Provision, denn Google Adwords ist kein Partnerprogramm, sondern ein kostenpflichtiges Werbenetzwerk). Im Affiliate-Kontext bedeutet Pay per Click: Eine Provision wird bereits gezahlt, wenn ein Nutzer den Partner-Link nur anklickt. Er muss dazu keine Bestellung oder andere Aktionen tätigen. Wenn Pay per Click als Provisionsmodell verwendet wird, dann nur mit sehr geringen Prozentsätzen.
  • Pay per View: Dieses Modell ist besonders von Werbebannern bekannt. Man wird dann beispielsweise pro 1.000 Einblendungen bezahlt. Genauso wie das Pay per Click-Modell bietet Pay per View allerdings nicht diesen oben beschriebenen finanziellen Vorteil, den das Affiliate Marketing eigentlich bieten sollte.
  • Pay per Lead: Diese Bezahlmethode ist deutlich attraktiver als die Pay per View oder Click! Ein Lead ist ein Interessent des unternehmens-eigenen Angebots, der diesem Interesse auch durch bestimmte Aktionen bisher Ausdruck vermittelt. Eine Provision wird somit pro Vermittlung eines Interessenten überwiesen. Beliebt ist dieses Modell besonders bei Produkten oder Dienstleistungen, die man erst nach etwas längerer Zeit und sehr gründlichem Nachdenken erwirbt (beispielsweise Versicherungen). Heißt zum Beispiel: Wenn eine bekannte Website für Motorradbedarf als Affiliate mit einem Partnerlink Werbung für eine passende Motorrad-Haftpflicht-Versicherung macht, dann erhält der Motorrad-Webseiten-Betreiber dann eine Provision, wenn die Versicherung über ihn einen neuen Interessenten („Lead“) gewinnt. Dieser Interessent muss noch keine Versicherung abschließen! Es reicht zum Beispiel, wenn er seine E-Mail-Adresse für einen kostenfreien Download bei der Versicherung hinterlegt hat.
  • Pay per Sign-Up: Dieses Modell findet sich oft bei Online-Spielen wieder. Die Provisionen sind hier allerdings auch recht niedrig. Auch hier erhält der Affiliate-Partner eine Provision, wenn sich über seinen Werbe-Link ein Nutzer auf einer Zielseite registriert hat – zum Beispiel für einen Newsletter oder eine Online-Community. Daher ist Pay per Sign-Up und Pay per Lead nicht immer trennscharf.

Neben diesen gibt es noch viele andere Modelle, diese sind allerdings die Wichtigsten und werden am häufigsten genutzt. Eine vollständige Übersicht finden Sie hier auf Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Affiliate-Marketing

Was sind die Vorteile von Affiliate Marketing?

  • Der wahrscheinlich größte Vorteile wurde oben schon genannt: Auf beiden Seiten herrscht kein finanzielles Risiko. Sowohl der Affiliate als auch das Unternehmen können so keine Verluste aufgrund von Werbekosten machen.
  • Außerdem können Unternehmen über die Links ihrer Partner ihre Zielgruppe auf eine Art und Weise ansprechen, wie es selbst dies nie könnte. Die Leser vertrauen ihren Bloggern und deren Kritiken oft genug, um den Kauf eines Produktes eher in Betracht zu ziehen, als wenn das Unternehmen sein eigenes Produkt anpreisen würde.
  • Als Partner muss man kaum selbst tätig werden. Natürlich sollte die eigene Website oder der Blog gut aufgebaut und auch inhaltlich was hergeben können, allerdings muss er selbst keine Waren einkaufen oder eine bestimmte Dienstleistung anbieten.
  • Es gibt eine große Auswahl an Affiliate-Netzwerken, die jeweils auch eine große Anzahl an Unternehmen unterstützen. Neben digistore24.com gibt es noch viele andere wie beispielsweise affili.net, tradedoubler.de oder zanox.de.
  • Es ist vergleichsweise einfach, die Links in die eigene Website einzubauen. Beim Beispiel von oben könnte man den Link unter die Kritik des Krimis setzen.

Was sind Nachteile von Affiliate Marketing?

  • Als Partner hat man kein festes Einkommen. Wenn es mal schlecht läuft, dann kann auch mal pro Monat keine einzige Provision reinkommen. Es besteht keine Garantie für Erfolg.
  • Ob der Kunde dann nach Ihrem Link letztendlich was kauft, ist hauptsächlich vom richtigen Online-Shop abhängig. Wenn der nicht gut aufgebaut ist, vielleicht die Unterkategorien verwirrend angeordnet sind oder das Design einfach nicht stimmt, dann wird die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes und somit einer Provision kleiner. Affiliates haben über alles was nach dem Link kommt keine Kontrolle mehr.
  • Als Affiliate hat man keine Einsicht in die tatsächlichen Einnahmen. Es muss ein gewisses Vertrauen bestehen, das auch nicht ausgenutzt wird, da man nicht sehen kann, ob der Händler wirklich die Provision freischaltet oder sie einfach für sich einbehält. Ohne Transparenz kann schnell mit dieser Form der Werbung Schindluder getrieben werden. Daher empfehlen wir nur transparente Partner-Programme, wo Sie einen Einblick haben. Amazon-Partner-Net oder digistore24 (worüber auch unser Partnerprogramm läuft) sind hier 100% transparent und alles wird voll automatisch abgerechnet!

Wie bei allen anderen Formen der Online-Werbung empfehlen wir, sich nicht nur auf eine von ihnen zu beschränken, sondern eine gesunde Mischung unterschiedlicher Methoden auszuprobieren und damit zu experimentieren. So können Sie schließlich herausfinden, welche Methoden besonders für Ihre Zielgruppe geeignet sind.

Prinzipiell ist Affiliate Marketing für Sie jedoch in zweierlei Hinsicht sehr wertvoll:

  1. Sie können damit passiven Umsatz generieren, indem Sie mit Weiter-Empfehlungen Geld nebenbei verdienen.
  2. Und Sie können über diesen Marketingkanal für Ihre Produkte (am besten für digitale Info-Produkte) Kooperationspartner gewinnen, die für Sie Werbung machen und womit Sie beide durch die Win-Win-Situation des Affiliate-Marketings Geld verdienen.
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