Skalierbares Geschäftsmodell, kritische Altersvorsorge und warum viele Selbständige in der „Höhle der Löwen“ nicht bestehen…

„Die Höhle der Löwen“… das Bild lässt sich vielseitig interpretieren… der Markt, auf dem Sie aktiv sind. Der Blick eines Selbständigen in die Zukunft: Alter, Rente, mangelhafte Altersvorsorge. Oder eben die bekannte VOX-TV-Sendung. Alle drei Sichtweisen passen hervorragend zusammen.

Kennen Sie die Sendung „Die Höhle der Löwen“?

Seit Ende August 2016 läuft die 3. Staffel auf VOX jeden Dienstag. Erfinder und Unternehmensgründer treten hier vor eine Jury von 5 Investoren („Die Löwen“) und präsentieren ihr Geschäftskonzept mit dem Ziel, Investitionskapital und Knowhow gegen Geschäftsanteile zu tauschen. Je nach geschätztem Unternehmenswert und Attraktivität des Konzepts kommen „Deals“ zu Stande oder eben nicht.

skalierbares geschäftsmodell  - Die Höhle der Löwen

Klar, es ist eine Unterhaltungsshow und damit nicht der seriöseste Maßstab für erfolgreiche Selbständigkeit und Gründung. Aber dennoch: Die Mehrheit der Selbständigen, die zu uns in Beratungen kommen oder unseren Blog lesen, würden vor den Löwen nicht bestehen. Prinzipiell kann Ihnen das auch egal sein, Sie wollen ja nicht in diese Sendung. Aber die Sendung zeigt knall hart auf, warum sich die meisten Selbständigen oft im Hamsterrad „Zeit-gegen-Geld“ befinden und für Krankheit, Altersvorsorge, Wohnraum, entspannte Zukunft nicht oder zu wenig ausgestattet sind.

„Skaliert nicht? Gibt’s nicht!“

So einfach lautet das Motto der 5 Investoren oder mit Lencke Steiners Worten, Investorin der ersten beiden Staffeln: „Ich bin raus.“ In der Sendung wird deutlich: der Unternehmenswert bemisst sich zum großen Anteil daran ob es sich um ein skalierbares Geschäftsmodell handelt. Nur skalierbares Wachstum ist interessantes Wachstum.

Zurück zum klassischen Freiberufler und Selbständigen. Ein Webdesigner. Grafiker. EDV-Berater. Unternehmensberater. Trainer. Coach. Office Supporter. Steuerberater und und und …  Dieses Geschäfte sind nicht skalierbar.

Skalierbares Geschäftsmodell meint an dieser Stelle: Sie geben Ressourcen (z.B. Budget, Manpower…) in Ihr Geschäft und am anderen Ende kommt proportional mehr (mehr als linear steigender) Umsatz raus. Ihr Umsatz kann also steigen, ohne dass Sie kontinuierlich mehr investieren müssen (z.B. Geld, Produktion, Zeit…).

Auch, wenn Sie weder Kapital brauchen noch Ihr Business verkaufen möchten, lohnt es sich, über die Skalierbarkeit Ihres Business nachzudenken. Warum?

Klassische Dienstleistungen sind kaum skalierbar.

Bleiben wir beim Freelancer: Wenn er immer „nur“ bei seiner Dienstleistung bleibt, dann wird er immer Zeit-gegen-Geld tauschen. Zeit ist jedoch eine begrenzte Ressource. Er kann sich besser am Markt etablieren und positionieren und damit mehr Geld für seine Zeit einfordern, aber das Business ist so nicht skalierbar. Mit Blick auf die eigene Rente wird vielen Selbständigen ganz mulmig. Viele schieben es deshalb Jahre lang vor sich her oder legen, wohl wissend, dass es zu wenig ist, ein bisschen was „bei Seite“.

Wir nutzen diesen Gedanken der Skalierbarkeit häufig, um unsere Strategie und unser Marketing, unsere Produkt- und Dienstleistungsentwicklung zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Vielleicht wollen Sie als Dienstleister kein klassisches skalierbares Produktgeschäft. Aber vielleicht können Sie sich zum Beispiel vorstellen, Ihr Wissen in Form von digitalen Informationsprodukten an Ihre Kunden weiter zugeben? Skalierbares Wachstum und passives Einkommen lässt sich so hervorragend generieren – unabhängig von Ihrem Zeitkonto.

Strategien und Tipps, wie Sie sich ein internetbasiertes Geschäft (und damit ein skalierbares Geschäftsmodell) aufbauen, das Ihnen regelmäßige zusätzliche Einkünfte beschert, erfahren Sie in unserer 3-teiligen Blogreihe und noch genauer in unserem Onlinekurs „Mit digitalen Produkten zu passiven Einkommen“.

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