Wege zu mehr Unternehmenserfolg

Wer sein eigenes Unternehmen startet, ist meist voller Hoffnung, guter Vorsätze und Motivation was den Unternehmenserfolg anbelangt. Wenn dieses Unternehmen jedoch nicht so läuft wie geplant, wenig oder keine Umsätze abwirft, oder sogar nur kostet, frustriert man sehr schnell und gibt äußeren Umständen die Schuld. Doch der Erfolg eines Vorhabens hängt nicht von Umständen ab, sondern nur von Ihnen selbst. Die Mittel, die Sie benötigen, um Ihren Unternehmenserfolg zu pushen haben Sie meist bereits. Sie müssen Sie nur hervorholen.

Motivation für Ihren Unternehmenserfolg

Motivation ist das erste, was man für ein neues, erfolgreiches Unternehmen benötigt. Motivation beginnt beim Denken. Was ist Ihr Grund, für das Unternehmen, was motiviert Sie?

Es gibt hier entscheidende Unterschiede:

In welche Richtung denken Sie?

Die beste Motivation ist der Wunsch, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Viele Menschen haben jedoch – und hier liegt der kleine, aber wichtige Unterschied – nicht den Wunsch, ein Ziel zu erreichen, sondern eine Situation zu verlassen. Ihr Denken kann sich also zu einem Ziel hin oder von einer Situation weg richten. Denken Sie auf ein Ziel hin, ist dieses klar definiert, das macht es erreichbar und gibt Ihnen den Willen, es auch zu erreichen. Denken Sie jedoch nur von Ihrer aktuellen Situation weg, ist Ihr Ziel meistens schwammig und unbestimmt, und dadurch oft schwer zu erreichen.

Aus welcher Richtung kommt Ihre Motivation?

Motivation kann ebenfalls aus zwei Richtungen kommen:

1. Ist es Ihr eigener Wunsch, etwas zu erreichen, Ihr Ziel? Dann ziehen Sie die Motivation aus sich selbst, Sie können Ihre Erwartungen und Pläne der Realität anpassen und sich selbst erreichbare Ziele stecken.

2. Doch stammt Ihre Motivation von außen, entspringt dem Neid auf den Unternehmenserfolg oder der Erwartungshaltung und Manipulation anderer, wird sie nicht lange vorhalten. Bleiben Erfolge aus, steigt der Druck. Doch diese Erwartungen können Sie nicht beeinflussen, die Ziele sind nicht Ihre eigenen und so wachsen die Unsicherheiten, die Motivation geht zu Grunde.

Was sind die richtigen Ziele?

Um Ihre Motivation für Ihren Unternehmenserfolg auch zu erhalten, sollten Sie sich klare Ziele stecken. Auf ein schwammiges, unklares Ziel und den allgemeinen Unternehmenserfolg hinzuarbeiten demotiviert.

Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der richtigen Zielgröße:

Manche meinen, ständig auf ein großes, nur schwer zu erreichendes Ziel hinzuarbeiten ist völlig demotivierend. Man solle sich kleine, realistische Ziele stecken, die man auch erreicht und somit kleine Erfolge feiern kann. Das wäre gut für die Motivation und gibt Auftrieb um weiterzumachen.

Hm… Das sehen wir persönlich eher kritisch!

Am vergangenen Wochenende waren wir im Barockgarten bei Dresden in der Frühlingsonne spazieren. Eine Mutter sagte beim Vorbeigehen zu Ihrem ca. 9-jährigen Sohn: „Du musst dir Ziele stecken, die du auch erreichst.“ Ist das ein guter Glaubenssatz für seine Zukunft? Realistische Ziele setzen? Damit wird man vermutlich ein guter Beamter, aber kein erfolgreicher Unternehmen – oder was meinen Sie?

Vor kurzem lasen wir dazu ein spannendes Zitat auf der Facebook-Seite von Hermann Scherer: „Wer all seine Ziele erreicht, hat sie zu niedrig gewählt.“ Weiter schreibt er: „Nicht nach den Sternen zu streben, gleicht der Verleumdung eigener Fähigkeiten. Das ist so, als würde man das Universum sehen können und man begnügt sich mit dem Keller.“ Wie wahr.

Am Ende können nur Sie selbst entscheiden, was gut für Sie ist.

Prinzipiell gilt für wirklichen Unternehmenserfolg: Definieren Sie Ihre Ziel so klar und deutlich wie möglich, damit Sie wissen, wohin Sie gehen müssen…

Angst vor Fehlern und dem Versagen

Zwei Ängste können Sie bei Ihrem Unternehmen und Unternehmenserfolg behindern: Verlustangst und die Angst zu versagen. Diese beiden gehen durchaus auch miteinander Hand in Hand, denn ein Versagen bei einem eigenen Unternehmen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit finanziellen Verlusten verbunden.

Lassen Sie sich von diesen Ängsten nicht hemmen. Es gibt zwei Arten, nicht zu versagen: Entweder, es gar nicht erst zu versuchen (und das wäre sehr schade!), oder aus Rückschlägen einen Nutzen zu ziehen und nicht aufzugeben, bis man erfolgreich ist.

Natürlich wird jeder versuchen, Fehler zu vermeiden. Doch niemand wird es schaffen, alle Risiken zu eliminieren und allen Fehlern zu entgehen. Sehen Sie Rückschläge nicht als das Ende Ihres Unternehmens, sondern als Möglichkeit, daraus zu lernen und solchen Fehlern in Zukunft zu entgehen.

Fehler sind kein Zeichen von Schwäche oder gar ein Grund aufzugeben: Wer Wagnisse eingeht und Entscheidungen trifft, geht dabei immer auch das Risiko ein, Fehler zu machen. Das ist Mut! Das ist Stärke! Das ist Unternehmertum!

Den Unterschied macht Ihre Einstellung zu den Ängsten. Wie auch bei der Motivation sollten Sie Ihren Blick nicht auf die möglichen Verluste lenken, sondern auf die Chancen, die Möglichkeiten, die Ihnen die Situation bietet.

Tun Sie es

Unternehmenserfolg beginnt zwar im Kopf, aber realisiert sich nur mit den goldenen drei Buchstaben: T U N !

Haben Sie ein Ziel und einen Plan, dann legen Sie los! Erstellen Sie sich eine Liste, was zuerst und später getan werden muss, und beginnen Sie direkt mit Punkt 1. Zögern Sie nicht lang, berufen Sie nicht noch 5 weitere Meetings ein und diskutieren ewig rum, legen Sie los! Das Fine-Tuning kommt erst im Schritt 2 oder 3 oder 4…

Überlegen Sie auch, was Sie besser an Fachleute abgeben, bei denen es schneller und professioneller geht, wenn möglich.

Wir wünschen Ihnen von Herzen Ihren Unternehmenserfolg!

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