Social Media Plattformen: Die 10 Wichtigsten in der Übersicht

Social Media Marketing ist zu einem wichtigen Bestandteil des Online-Marketings von Unternehmen geworden. Wer nicht in den wichtigsten Social Media Plattformen aktiv ist, verliert seine potenziellen Kunden schnell an die Konkurrenz. Da gilt es den Anschluss nicht zu verpassen.

Es gibt eine Vielzahl sozialer Netzwerke. Fragen Sie sich auch: Wo lohnt sich ein Engagement für mein Unternehmen? Wo tummelt sich meine Zielgruppe? In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die 10 beliebtesten Social Media Plattformen in Deutschland und ob Sie diese für Ihr Social Media Marketing nutzen sollten.

Doch zuerst klären wir die Frage:

Wozu können Sie Social Media Plattformen für Ihr Online Marketing nutzen?

Unternehmen geben immer mehr Geld für Social Media Marketing aus. Und das nicht ohne Grund. Über 60 % der befragten Unternehmen gaben 2012 an, dass sich Ihre Bemühungen auf Social Media Plattformen gelohnt haben (Quelle: Statista 2012).

Folgende Ziele verfolgen Unternehmen beim Marketing auf Social Media Plattformen (absteigend nach Relevanz):

  1. Kundenbindung
  2. Neukundengewinnung
  3. Unterstützung der Online-Marketing-Ziele
  4. Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit
  5. Verbesserung des Marken- und Produktimage
  6. Marktforschung
  7. Personalgewinnung

Social Media Plattformen in der Übersicht: die 10 beliebtesten Portale in Deutschland

 1. Social Media Plattformen: Facebook

92 % der Social Media Nutzer nutzen Facebook. Es ist das mit Abstand beliebteste soziale Netzwerk in Deutschland. 26 Millionen Nutzer waren es im Juli 2013 (in Deutschland). Die Besuchsdauer dieses Netzwerkes steigt stetig an. Im Durchschnitt verbringt ein Facebook-User täglich 12 Minuten hier. Auf einer durchschnittlichen Website sind es meist nur einige Sekunden!

Hier lohnt sich ein Engagement für Unternehmen. Die Nutzer schätzen den schnellen und unkomplizierten Kontakt zu Unternehmen. Hier können Sie auch mal Einblicke hinter die Kulisse preisgeben und eine viel persönlichere Beziehung zu Ihren Kunden aufbauen.

Durch die Netzwerkeffekte können Sie schnell eine große Anzahl von interessierten Fans aufbauen und Ihre Zielgruppe unkompliziert erreichen

2. Social Media Plattformen: YouTube

87 % der Social Media Nutzer sind auch auf dem Video-Kanal aktiv. 60 % der befragten Deutschen nutzen Video Netzwerke. Sie sollten diesen Kanal also unbedingt für Ihr Online-Marketing nutzen. Denn: Eine neue Studie zeigt: Videos gewinnen im Internet Kunden und generieren mehr Verkäufe: „27% der Interessenten erhalten durch Videos eine deutlich höhere Kaufbereitschaft und sogar 30% eine gesteigerte Markensympathie“.

Videos sind Traffic-Quellen. Sie können durch den Einsatz von Video-Marketing die Besucherströme auf Ihre Webseite erhöhen. Gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Interessenten durch Videos. Ohne Vertrauen – kein Verkauf. So steigern Sie Ihre Umsätze!

3. Social Media Plattformen: Foren

Viele Internet-User verbringen in Foren Ihre Zeit auf der Suche nach Antworten auf ihre Fragen oder um bestimmte Themen zu diskutieren. Sie können sich hier zum einen als Experte positionieren und zum anderen Marktforschung betreiben. Was beschäftigt Ihre Zielgruppe? Welche Probleme haben Ihre Interessenten?

Als Experte auf Ihrem Gebiet können Sie entsprechende Lösungen in Form von kostenlosem Mehrwert auf Ihrem Blog, Produkten oder Dienstleistungen anbieten.

4. Social Media Plattformen: Google+

Viele Unternehmen tun sich noch schwer mit diesem Google-Netzwerk. Sie sollten beachten, dass dieses Netzwerk ein starkes Wachstum aufweist. Vor einem Engagement in einem sozialen Netzwerk sollten Sie klären, ob Ihre Zielgruppe hier aktiv ist. Das geht am besten anhand von Nutzerstatistiken.

Ist die Zielgruppe auch bei Google+ anzutreffen, gibt es für Marken und Unternehmen einige besondere Funktionen, die eine direkte und zielgruppengenaue Kommunikation ermöglichen. Zum einen sind da die Circles. Gedacht sind diese Kreise als Sortierungsmöglichkeit. Unternehmen können damit beispielsweise Kunden, Interessenten und Multiplikatoren in jeweils einen separaten Kreis sortieren und ihnen entsprechend ausgewählte Inhalte zukommen lassen.

Das zweite, sehr mächtige Marketing- und Kommunikations-Instrument sind Hangouts. Der Videochat lässt sich so vielseitig einsetzen, dass es sich alleine dafür schon lohnt eine Page aufzubauen (Produktvorstellungen, Support, Workshops, etc).

5. Social Media Plattformen: MyVideo

Social Media User nutzen zu 40% auch dieses Portal. YouTube hat damit eine mehr als doppelt so hohe Recihweite. Sie können diesen Video-Marketing-Kanal zusätzlich zu YouTube nutzen. Denn Sie wissen ja: Videos haben große Macht und können schnell eine hohe Reichweite erzielen. Es sollte aber nicht das Video-Portal der ersten Wahl für Ihr Unternehmen sein.

6. Social Media Plattformen: Blogs

Blogs als Firmenwebseite zu nutzen, können wir Ihnen nur empfehlen. Es hat so viele Vorteile. Sie können ständig neuen, frischen Content einstellen und das ganz einfach und selbstständig. Dazu brauchen Sie kein Experte zu sein. Die Anwendungen sind simpel und Sie bleiben attraktiv für Ihre Zielgruppe und Google! Denn Google liebt immer frischen Content und wird Ihre Webseite dafür höher ranken – Sie bzw. Ihre Webseite erscheinen dann weiter oben in der Ergebnisliste von Google-Suchen bei Ihren Interessenten.

7. Social Media Plattformen: Stay Friends

Stay Friends wird von 30% der Social Media User genutzt: das soziale Netzwerk zum Wiederfinden ehemaliger Schulkameraden. Für Unternehmen gibt es hier aus Marketing-Sicht nicht viel Einsatzmöglichkeiten.

8. Social Media Plattformen: Twitter

Twitter erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Twitter-Nachrichten haben eine begrenzte Zeichenanzahl – es können also nur recht kurze Tweets (Beiträge) veröffentlicht werden. Das kommt dem Social Media User sehr entgegen, denn dieser liebt kurze, prägnante News, die er nebenbei mitbekommt.

„Mit Twitter lassen sich systematisch konkrete Nutzergruppen mit ähnlich gelagerten Interessen ansprechen“, sagt Ekaterina Arlt, Marketing-Expertin beim Mittelstandsportal VNR. Netzwerke könnten mit niedrigem Aufwand ausgebaut und Kontakte gepflegt werden. Zugleich könne Twitter als einfacher Kommunikationskanal für Veranstaltungen oder Themen genutzt werden. „Relativ unabhängig vom Ort entsteht ein dauerhafter und hochaktueller kleiner Nachrichten- oder Informationsticker.“ Twitter hat in Deutschland aber noch nicht den Popularitäsgrad, wie in den USA erreicht. Hier ist momentan Facebook die absolute Nummer eins.

9. Social Media Plattformen: Wer-kennt-wen

Wer-kennt-wen ist ein deutsches Netzwerk, das sich aktuell in einem Abwärtstrend befindet. Wie bei den VZ-Netzwerke (z.B. „StudiVZ“) brechen auch hier die Nutzerzahlen ein. Daher unser Tipp: eher nicht empfehlenswert für Ihr Online-Marketing.

10. Social Media Plattformen: Xing

Xing ist vor allem ein Business-Netzwerk. Hier können Sie Kooperationspartner finden, sich ein gutes Netzwerk aufbauen. Vor allem für den B2B-Bereich ist dieses Netzwerk attraktiv. Genutzt werden kann dieses Portal auch sehr gut zum Recruiting.

Hier können Sie sich den Artikel “Social Media Plattformen: Die 10 Wichtigsten in der Übersicht” auch direkt als PDF downloaden.

Gern beraten wir Sie zu Ihrem Social Media Marketing. Rufen Sie uns an unter: 0351 84 358 41 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@wipec.de

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