Newsletter erstellen Tipps: so entgehen Sie dem Spam-Ordner bei Ihren Kunden

Wann haben Sie das letzte Mal in Ihren Spam-Ordner geschaut? Der Versand von s.g. Spam-Mails hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Es wird davon ausgegangen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der versendeten Mails Spam sind.

Deshalb wurden Spam-Filter in die E-Mail-Postfächer integriert, um die Kunden vor all dem Werbemüll zu schützen. Daraus hat sich ein Problem für seriöse Newsletter-Versender ergeben. Denn: auch sie landen immer öfter im Spam-Ordner und werden so gar nicht von ihren Abonnenten registriert.

Damit Ihre E-Mail-Kampagne auch beim Kunden ankommt und nicht direkt im Spam-Ordner landet, haben wir Ihnen die besten Newsletter erstellen Tipps hier zusammengestellt.

Einige Newsletter erstellen Tipps sollten Sie beachten, damit Ihre e-Mails beim Abonnenten im normalen Posteingang landen:

  • Ist die Abmeldung von Ihrem Newsletter einfach und schnell für den Abonnenten möglich? Verstecken Sie nicht den Link zur Abmeldung. Sonst meldet der Empfänger Ihren Newsletter vielleicht bei seinem Provider als Spam-Mail anstatt sich einfach abzumelden. Gibt es mehrere solcher Beschwerden, landet Ihre IP-Adresse schnell auf der Blacklist!
  • Vermeiden Sie vollständig groß geschriebene Wörter sowie Euro- und Dollarzeichen in Ihrem Betreff oder der Absender-Adresse
  • Ausrufezeichen sollten Sie sehr sparsam platzieren und Ihre Sprache nicht zu werblich wählen.
  • Betreiben Sie Bounce-Management. Ihre E-Mail-Marketing-Software sollte nicht mehr erreichbare e-Mails (Bounces) automatisch aus Ihrer Liste löschen. Viele Provider sehen eine hohe Anzahl an Bounces als Spam-Kriterium.
  • Bitten Sie Ihre Abonnenten darum, Ihre Absender-Adresse in ihr Adressbuch einzutragen, um zu vermeiden, dass der Newsletter vom Spam-Filter aussortiert wird. Ändern Sie deshalb die Absender-Adresse Ihres Newsletters möglichst nicht!
  • Sind in Ihren integrierten Links nur die IP-Nummer oder typische Spam-Begriffe enthalten? Das sollten Sie in Ihren Hyperlinks vermeiden! Typische Spam-Begriff finden Sie am Ende unseres Artikels für Sie zusammengestellt.
  • Verwenden Sie für den Versand Ihrer e-Mails eine seriöse Mailsoftware bzw. Plattform? Stellen Sie sicher, dass Sie einen seriösen Anbieter haben. Schauen Sie dazu in die AGB. Wird hier der Versand von Spam-Mails eindeutig ausgeschlossen? Wenn nicht, befindet sich die IP-Adresse des Versender wahrscheinlich schon auf der Blacklist und wird auch Ihre Mails werden als Spam betrachtet.
  • Versenden Sie Ihre Mails über einen eigenen Server, sollten Sie auch diesen überprüfen! Ist er einwandfrei konfiguriert? Gibt es keine Sicherheitslücken, die Spammer ausnutzen können? Das kann zu großem Ärger führen! Ihre IP-Adresse könnte dann von den Providern blockiert werden.
  • Versehen Sie Ihren Newsletter mit existierenden Absenderadressen. Sie können einen Absender z.B. in dieser Form aufbauen: „Name newsletter@unternehmen.de“. Das „An“-Feld sollte mit der E-Mail-Adresse des jeweiligen Empfängers auftauchen.

Newsletter erstellen Tipps: Wird Ihr Newsletter trotz alledem von den Providern geblockt? Suchen Sie in einem solchen Fall das Gespräch mit dem Provider oder wechseln Sie Ihre IP-Adresse bzw. den ASP-Dienstleister.

Newsletter erstellen Tipps: Diese typischen Spam-Begriff vermeiden!

Hier haben wir für Sie noch die Top-Spam Begriffe aufgelistet, damit Ihr Newsletter auf keinen Fall im Spamordner verschwindet. Vor allem im Betreff sollten Sie diese unbedingt vermeiden:

  • Bank
  • Geld-zurück-Garantie
  • gratis
  • negative Entwicklung
  • Transaktions-Mails
  • PayLife
  • Gebühr
  • Darlehen
  • Potenzial
  • Potential
  • Tarif
  • Anbieterwechsel
  • Kauf-Tipp der Woche
  • Kaufen, kaufen und kaufen
  • Jetzt gratis!
  • Gewinner
  • unkompliziert
  • dringend
  • kennen
  • anonym
  • Sind Sie ein Gewinner [Spamphrase, wenn diese im Betreff verwendet wird]
  • Rolex
  • Bekannte
  • Online Poker
  • Pills
  • Ihre Antwort
  • Sicherheitswarnung

Hier können Sie sich den Artikel “Newsletter erstellen Tipps: so entgehen Sie dem Spam-Ordner” auch direkt als PDF downloaden.

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