Durch Analyse einer Website die Absprungrate minimieren

Was Webseiteninhaber enttäuscht: Ihre (potenziellen) Kunden sind zwar auf die Website gelangt, verlassen diese aber gleich wieder. Dies kann aus den banalsten Gründen geschehen.

In diesem Artikel können Sie die häufigsten Ursachen nachlesen und bei Ihrer Analyse einer Website darauf achten, die Absprungrate zu minimieren.

analyse einer website (5)

Was ist die Absprungsrate (Bounce-Rate) und wie berechnet man sie?

Während der Analyse einer Website nach der Bounce-Rate (= Absprungrate), schauen Sie, wie viele Besucher die Website verlassen, ohne sie intensiver zu betrachten.

Ein Interessent ist also auf die Website gelangt und drückt sofort wieder auf den „Zurück-Button“ ohne sich noch eine weitere Unterseite Ihrer Website anzuschauen.

Der Prozentsatz der Interessenten, die die Website sofort wieder verlassen, ist die Bounce-Rate. Für die Analyse einer Website nach der Bounce-Rate schauen Sie nun zuerst, wie viele Interessenten Ihre Website besucht haben. Dies können beispielsweise 10 Besucher pro Tag sein. Wenn von diesen 10 Besuchern nun 5 die Website sofort wieder verlassen, ohne eine Interaktion (bspw. eine weitere Unterseite anklicken) durchzuführen, liegt die Bounce-Rate bei 50% (=5/10×100).

Wie hoch sind die Absprungraten auf meiner Website?

In der Regel brauchen Sie dies nicht händisch zu berechnen. Tools wie Google Analytics zeigen Ihnen automatisch bei der Analyse einer Website die Besucherzahlen und auch die Absprungraten an. Es ist aus unserer Sicht absolut ratsam, dass Sie dieses Webseiten-Analyse-Instrument auf Ihrer Internetseite einrichten (lassen).

Hierbei können Sie auch detailliert sehen, welche Unterseiten Ihrer Website hohe und welche niedrige Absprungraten haben. Darüber hinaus sehen Sie bei dieser Analyse einer Website auch die Aufenthaltsdauer einzelner Seiten Ihrer Website.

analyse einer website (4)

Hieraus können Sie nun genaue Rückschlüsse ziehen – zum Beispiel:

  • Niedrige Aufenthaltsdauer kann bedeuten, dass es wenig zu Lesen und Sehen gibt oder aber, dass der Inhalt uninteressant ist.
  • Niedrige Absprungrate kann beispielsweise heißen, dass der Inhalt zum Weiterstöbern anregt oder aber dass Sie direkt mehrfach zu weiterführenden Inhalten auf Ihrer Website verlinken.

Durch die Analyse einer Website die Bounce-Rate (Absprungsrate) minimieren

Häufig sorgen mehrere kleinere Fehler auf der Website dafür, dass die Bounce-Rate entsteht. Wir haben deswegen 5 relevante Fehler zusammengefasst, nach denen Sie bei der Analyse einer Website vorgehen können.

Ladezeit:

analyse einer website (6)

Die Seite muss in mindestens 3 Sekunden vollständig geladen sein. Das erwarten 40% der Internetnutzer. Braucht Ihre Seite nur ein klitzekleines bisschen zu lange, springen diese 40% ab und verlassen die Website sofort.

5 kostenfreie Tools zum Messen Ihrer Webseiten-Geschwindigkeit:

Unser Tipp: am besten mit drei Tools messen für einen soliden Mittelwert.

Sie stehen bei der Ladezeit also unter enormen Druck und sollten Sie bei der Analyse einer Website diese 10 Tipps beachten, um die Zeit des Ladens zu minimieren. Am besten, Sie nehmen sich dafür einen Fachmann zur Seite, da die Details zum Thema Ladezeit durchaus sehr techniklastig sein. Wen Webdesigner oder eine Webagentur sind dafür gut geeignet.

Einfache und übersichtliche Navigation:

analyse einer website (1)

Angenommen Sie sind auf einer Website, die Ihnen äußerst gut gefällt. Sei es nun wegen des Designs, des Produktes oder weiteren nützlichen Informationen, die Sie von der Seite gewonnen haben. Sie wollen sich also weiter durch die Seite klicken. Doch nun stehen Sie vor einem Problem, denn Sie finden keine Navigationsleiste auf der Seite, um an weitere Informationen zu gelangen. Sie werden die Website mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäuscht verlassen.

Damit dies auf Ihrer Website nicht geschieht, sollten Sie immer die Benutzerführung bei der Analyse einer Website im Blick behalten.

Achten Sie auf:

  1. eindeutige Beschriftungen (und nicht nur reine Symboliken oder allgemeine Phrasen wie „Sonstiges“),
  2. eine leichte Auffindbarkeit des Navigationsmenüs (gut und am besten ständig sichtbar) und
  3. darauf, dass die komplette Navigation übersichtlich bleibt (mit möglichst wenigen Hauptpunkten).

3 Tipps:

  1. Standardverweise wie Impressum, AGB und Datenschutz müssen nicht in die Hauptnavigation. Hier nehmen sie viel zu viel Platz weg. Ein schmaler Platz im Kopf- oder Fußbereich reichen!
  2. Das Hauptmenü sollte nicht mehr als 5 bis 9 Punkte beinhalten. Weniger ist mehr! Hier helfen dann Untermenü-Punkte weiter, die jedoch nicht noch tiefer verschaltet werden sollten.
  3. Die wichtigsten Inhalte gehören an den Anfang des Hauptmenüs.

Das obige Bild-Beispiel zeigt schön, wie wesentliche Punkte im Hauptmenü erscheinen und alles andere dann im Fußbereich ebenfalls gut auffindbar sortiert ist:

Am besten, Sie schauen potenziellen Kunden einmal über die Schulter, während Sie auf Ihrer Website gezielt nach etwas suchen. Auch Freunde können Sie befragen: Findest du das schnell? Was verstehst du unter diesem Menüpunkt? etc. Manchmal ist man selbst als Webseiten-Inhaber zu tief in der Material, alles ist logisch aufgebaut, aber ein anderer versteht es nicht.

Responsive Design:

analyse einer website (2)

Responsive Design ist die Fähigkeit der Website, sich an mobile Endgeräte, wie Smartphones anpassen zu können. Dies ist besonders im heutigen Zeitalter relevant, da die meisten Interessenten womöglich über Ihre Smartphones auf Ihre Website stolpern werden.

Am besten Sie besuchen einmal selbst Ihre Website auf Ihrem Handy und prüfen die einzelnen Unterseiten: ist für Sie alles gut sicht- und nutzbar?

Keine technischen Fehler:

analyse einer website (7)

Ein absolutes No-Go sind Fehler, die den Nutzer daran hindern, die Seite zu öffnen. Der berühmteste Fehlercode ist wohl der Code „404“. Prüfen Sie bei der Analyse einer Website ob all Ihre Seiten einwandfrei laden. Prüfen Sie dies mit verschiedenen Browsern und von unterschiedlichsten mobilen Endgeräten.

Ein angenehmer Erstkontakt:

analyse einer website (3)

Im Onlinemarketing ist es wichtig, Leads zu generieren. Geschieht dies allerdings zu penetrant, werden viele Nutzer die Website fluchtartig verlassen. Mit penetrant ist hier das unzählige aufpoppen diverser Fenster  gemeint. Diese können zwar helfen, um einen Lead zu generieren, sind es allerdings zu viele, wird der Interessent schnell das Weite suchen.

Tipp:

Nutzen Sie niemals mehr als ein Pop-Up. Unser Popup-Tipp für WordPress ist deshalb so gut geeignet, weil das kleine Werbefenster nicht nur einfach einzurichten ist. Es ist auch so einstellbar, dass es nicht nervt. Zum Beispiel können Sie es so einstellen, dass jeder Besucher es nur einmal sieht, oder erst wieder nach 40 Tagen. Und Sie können es beispielsweise ganz spezifisch und gezielt nur auf bestimmten Unterseiten Ihrer Website nutzen etc. Fakt ist: Für Ihre Neukundengewinnung ist ein solcher Lead-Magnet enorm wirksam! Hier erhalten Sie mehr Tipps zum Popup…

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.