Digitale Infoprodukte für passives Einkommen – Teil 2 von 3: Verschiedene Medien, Beispiel und Strategietipps

Wenn Sie bereits mit dem Gedanken gespielt haben, ein Informationsprodukt anzubieten, sollten Sie sich als nächstes die Frage stellen, welche Art von Informationsprodukt für Ihr Unternehmen optimal wäre. (Wenn nicht, dann empfehlen wir Ihnen zunächst den Teil 1„Was sind Infoprodukte und welchen konkreten Nutzen bieten sie?“).

Wir wollen Ihnen hier einige Medien vorstellen, die als digitale Infoprodukte monetarisiert werden können. Außerdem stellen wir Ihnen ein Modell vor, wie Sie durch Informationsprodukte das Vertrauen Ihrer Kunden gewinnen bzw. die strategisch richtige Entscheidung für eigene digitale Infoprodukte treffen können.

Medien – Was gibt es für digitale Infoprodukte?

  1. Eines der einfachsten Infoprodukte ist das eBook, also eine simple PDF.
  2. Daneben gibt es außerdem Bücher, wobei die Erstellung dieser sehr aufwendig ist.
  3. Es gibt aber auch Seminar-Aufzeichnungen. Viele Berater zeichnen Ihre Seminare auf, um sie anschließend als Infoprodukte in Form von DVDs oder
  4. Onlinevideos zu verkaufen. (Dabei ist es völlig egal, ob das ursprüngliche Seminar live vor Ort oder online stattgefunden hat – letzteres ist natürlich leichter und kostengünstiger aufzuzeichnen.)
  5. Auch Newsletter kann man monetarisieren, das heißt, dass Menschen zu einem bestimmten Thema für Ihr Expertenwissen bezahlen, indem Sie Ihren Newsletter kostenpflichtig abonnieren.
  6. Sie können aber auch einen Blog monetarisieren, indem Sie jeden Monat, Tag oder Woche neue Informationen für eine bestimmte Zielgruppe gegen Bezahlung freischalten.
  7. Video-Kurse, also Online-Kurse, sind ebenfalls eine relativ einfache und simple Möglichkeit ein Infoprodukt zu produzieren. Hier ist nicht das Mitzeichnen eines Seminars gemeint, sondern das gezielte Erstellen eines oder mehrerer Videos zu einem bestimmten Thema.
  8. Auch E-Mail-Kurse können als Infoprodukt verwenden werden, indem Sie zum Beispiel 7-Tage- oder 7-Wochen-Kurse aufsetzen. Der Käufer des Produktes erhält also je nach Intervall, täglich, wöchentlich usw. eine E-Mail zu einem bestimmten Thema.
  9. Wenn Sie Berichte und Checklisten zu bestimmten Abläufen haben, können Sie diese, abhängig vom Thema, ebenfalls monetarisieren.
  10. Natürlich können Sie auch CDs verwenden,
  11. ebenso wie Audios, welche Sie sehr leicht selbst sprechen und aufnehmen können. Es ist aber auch möglich, diese Audios von professionellen Sprechern aufnehmen zu lassen. Gerade die letzte Möglichkeit ist erstaunlich preiswert und mit nur wenig Aufwand verbunden.

Produktideen – Beispiele für Informationsprodukte

Vielleicht haben Sie ja bereits Ideen und Vorstellungen für eigene digitale Infoprodukte. In diesem Falle stellt sich die Frage, wie und in welcher Form Sie dieses Produkt am besten anbieten sollten.

Audioprogramm:

Eine Möglichkeit wäre das bereits erwähnte Audio. Erstellen Sie zum Beispiel ein 7- oder 30-Tage-Audio-Programm für Ihre Nische, Ihr Thema mit Ihrem Know-how.

Sie können auch Ihre Audios auf einer oder mehrerer CDs bündeln und anschließend gegen Bezahlung anbieten.

eBooks:

Sie können auch eBooks verwenden. Schreiben Sie eine Mini-eBook-Reihe, zum Beispiel Handbücher, für eine Vielzahl von Tipps und Themen.

Auch hier stellt sich wieder die Frage was brauchen Ihre Kunden, was sind ihre dringendsten Probleme? Es ist wichtig den Bedarf Ihrer Kunden zu erkennen.

Kombination von eBook und Audio:

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination von Audio und eBook. Wenn Sie also bereits ein eBook erstellt haben, vielleicht mit einem Umfang von 50-60 Seiten, dann können Sie Ihr eBook als Audio selbst aufnehmen. Gerade für Kunden, die viel unterwegs sind oder lieber zuhören als lesen, ist die Möglichkeit sich eine Audioaufnahme anzuhören vorteilhaft.

CD / DVD:

Dann gibt es natürlich noch die CD oder DVD zu Ihrem Fachgebiet.

Experteninterviews:

… oder die Aufzeichnung eines Experten-Interviews. Sie können Experten passend zu Ihrem Themenbereich interviewen, diese Gespräche aufzeichnen und nachher transkribieren und sowohl als Audio als auch als eBook verkaufen.

Abo-Modell:

Auch eine Mitgliedschaft oder ein Abo-Service wäre möglich. Sie können eine Mitgliedschaft-Webseite erstellen und Ihren Mitgliedern regelmäßig Informationen zur Verfügung stellen.

Aufzeichnungen:

Bei Online- oder Präsenzseminaren bietet es sich wieder an, die Aufnahmen zu transkribieren und anschließend als Aufzeichnung zu verkaufen.

Im Bereich des Persönlichkeitstrainings entwickelte sich in den 70er Jahren das sogenannte NLP (Neurolinguistisches Programmieren), ein Kommunikationsmodell. Die Begründer dieses NLP führten Therapie-Sitzungen durch, nahmen diese auf, transkribierten sie und erstellten daraus später Bücher, welche Sie noch heute auf dem Markt vorfinden.

Auch Webinare können Sie anbieten. Auch hier empfiehlt es sich wieder die Audiospur aufzunehmen, ein Transkript zu erstellen und dieses danach zu verkaufen.

Sie können sich auch als Berater in Ihren Vorträgen professionell filmen lassen, zum Beispiel durch Kameraleute. Die Filmaufnahme von 3 Tagen kostet im Durchschnitt 1.200-1.800 €, wobei die Preise natürlich je nach Anbieter schwanken können. Im Gegenzug dafür erhalten Sie jedoch qualitativ hochwertige Filmaufnahmen, die Sie als Videokurs anbieten oder als DVD verkaufen können.

Diese Art Infoprodukt-Erstellung ist gerade in Deutschland sehr beliebt. Viele Berater und Verkäufer lassen sich in Ihren Vorträgen und Seminaren filmen, um es danach auf DVD zu bringen und zum Verkauf anzubieten.

Workbook:

Sie können auch darüber nachdenken ein Workbook mit Checklisten bereitzustellen.

E-Mail-Kurs:

Eine der einfachsten Varianten ist ein Infoprodukt in Form eines E-Mail-Kurses über beispielsweise 7 Tage oder 4 Wochen, welchen Sie regelmäßig an Ihre Abonnenten versenden.

Der Verkaufstrichter – Kundenvertrauen durch digitale Infoprodukte & die richtigen Produkte entwickeln

Wenn Sie Ihre Infoprodukte verkaufen möchten, ist es vor allem wichtig, dass Ihre Kunden Vertrauen zu Ihnen aufbauen.

Dies erreichen Sie unter anderem damit, in dem Sie ein breites Spektrum von kostenlosen Angeboten zur Verfügung stellen, zum Beispiel Berichte, eBooks, Audio- und Video-Kurse, Gewinnspiele oder Online-Webinare.

Warum und wie diese Strategie am besten funktioniert, haben wir Ihnen in diesem Blogbeitrag „Wie gewinne ich Neukunden zielgerichtet?“ näher erläutert.

Der obere Verkaufstrichter:

Diese Vielfalt von (zum Teil kostenfreien) Angeboten, die den Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam werden lässt, ist der obere Teil des sogenannten „Verkaufstrichters“.

Das große, auch kostenfreie Angebot schafft Vertrauen und hilft Ihnen dabei, eine Beziehung zu Interessenten aufzubauen.

Dafür eignen sich digitale Infoprodukte besonders gut!
Kunden gewinnen
Der mittlere Verkaufstrichter:

Manche Menschen sind entweder nicht sofort dazu bereit oder finanziell nicht in der Lage bestimmte hochwertige Beratungen oder Dienstleistungen im Bereich von 1.000 oder 10.000€ in Anspruch zu nehmen. Sie wollen sich aber trotzdem weiterbilden.

Für diese Kunden können Sie eBooks, Audios, DVDs usw. im mittleren Preisbereich anbieten. Diese Angebote befinden sich im mittleren „Trichterteil“. Die Auswahl ist hier spezieller und hochwertiger als Ihre kostenfreien Angebote. Durch diesen Mittelteil ist es Ihnen möglich, bereits ein gutes monatliches Grundeinkommen zu sichern.

Oft machen wir die Erfahrung, dass viele Dienstleister zu wenige Angebote im mittleren Preissegment haben, weil Ihre Leistung, natürlich bezogen auf Stunden- bzw. Tagessätze, ihren entsprechenden Preis hat. Hier helfen dann digitale Infoprodukte weiter!

Der untere Verkaufstrichter:

Außerdem ist es Ihnen ab diesem Punkt möglich, Ihre Käufer noch mehr zu begeistern und sie, durch Ihre Kompetenz und Ihr Expertenwissen, an sich zu binden. Einige dieser Kunden, welche vorher noch nicht bereit dazu waren eines Ihrer preislich hochwertigeren Angebote in Anspruch zu nehmen, werden durch die Dienstleistungen im mittleren Trichterteil vielleicht dazu bewegt, sich auch Ihre teureren Angebote anzusehen. Damit wären Sie dann im unteren und sehr profitablen Trichterteil angekommen.

Gleichzeitig können Ihnen digitale Infoprodukte auch helfen, Angebote des letzten, unteren Trichterteils noch weiter aufzuwerten.

Natürlich hängen der Umfang, die Art und der Preis Ihres Angebotes von Ihrem Unternehmensbereich ab. Ein derartiger Verkaufstrichter lässt sich jedoch für jedes Unternehmen modellieren.

Was für ein digitales Infoprodukt können Sie entwickeln?

An dieser Stelle sollten Sie sich nun mit der Frage beschäftigen, welches Infoprodukt für Ihr Unternehmen in Frage kommen würde. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht ein Infoprodukt anzubieten? Haben Sie vielleicht sogar schon eine Idee, was der Inhalt sein könnte und welche Form es haben sollte? Notieren Sie Ihre Ideen und Gedanken dazu am besten schriftlich. Denn:

3. Teil: Im dritten und letzten Blogbeitrag der Reihe „Mit digitalen Info-Produkten zu passivem Einkommen“ werden wir Ihnen 14 konkrete Schritte zur Umsetzung zeigen…

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