Verkaufsseiten, die gut verkaufen – so funktioniert`s…

Sind Sie unzufrieden mit den Verkäufen über Ihren Shop oder Ihrer Webseite?

Viele Unternehmer, die z.B. einen Online-Shop betreiben wundern sich, warum Ihre Verkaufszahlen einfach nicht ansteigen wollen. Auch viele Besitzer von Firmenwebseiten, die darüber Ihr Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen präsentieren und hoffen, dass sich über die Internetseite ein Interessent meldet, müssen oft feststellen, dass nicht wirklich viel passiert. Aber warum nur?

Da gibt es natürlich verschiedene Gründe, warum Sie über Ihre Webseite oder Shop zu wenig verkaufen. Ein Aspekt ist, dass die Internetseite z.B. von Google schlecht gefunden wird. Tipps dazu finden Sie hier…

Ein weiterer Aspekt, den wir immer wieder beobachten müssen, sind nicht überzeugende Produktbeschreibungen auf den Verkaufsseiten. Wieso?

Auch im Internet sollten Sie mit Ihrem Kunden ein Verkaufsgespräch führen – wenn auch nur scheinbar als Monolog. Das ist die Herausforderung im Internet Produkte zu verkaufen. Die Texte sollten also ein reales Verkaufsgespräch in einem Laden ersetzen.

Weniger ist nicht immer mehr!

Auf Verkaufswebseiten sollten Sie nicht dazu neigen, Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kurz und nur überblickartig zu beschreiben. Denn statistisch gesehen zeigt sich, dass die Webseiten gute Verkaufsraten aufweisen, die viel Informationen, Text und Transparenz über Ihr Angebot an den Kunden vermitteln.

Natürlich sollten Sie dabei übersichtlich bleiben und einen Produktüberblick bieten. Es macht Sinn, den Text zu strukturieren – z.B. durch Überschriften. Nicht alle Interessenten werden sich Ihre ausführlichen Produktbeschreibungen durchlesen. Aber transparente, informative und aussagekräftige Texte steigern nachweislich die Verkäufe.

Lassen Sie Ihre Kunden ruhig etwas nach unten scrollen

Aus unseren Gesprächen mit Unternehmern erfahren wir immer wieder, dass viele Ihre Internetseite eher kurz halten wollen, sodass kaum nach unten gescrollt werden muss. Das wirkt sicherlich benutzerfreundlich und modern, ist aber nicht immer verkaufsfördernd.

Warum?

Wenn wir Amerika betrachten und die erfolgreichen Internetmarketer der USA, die viel Geld mit dem Online-Verkauf von Produkten verdienen, können wir davon noch einiges lernen. Beispielsweise Brian Tracy. Auf seiner Webseite ist eine Vielzahl an Produkten zu finden, die er sehr erfolgreich verkauft.

Sie können sich die Seite auch einmal selbst anschauen: www.briantracy.com/personal_development/products.aspx

Er macht es sehr geschickt und bietet zwei Optionen an:
1. Eine Überblicksseite über seine Produkte mit Kurzinfos und der direkten Bestellinformationen,

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2. sowie zu jedem Produkt ausführliche Informationen. Hier wird nicht nur viel Information geboten und es darf tüchtig gescrollt werden. Es lassen sich an diesem Beispiel auch noch weitere Hinweise für bessere Produktbeschreibungen veranschaulichen.

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„Gewöhnen“ Sie Ihre Kunden an den Kauf

Auf der Seite von Brian Tracy findet man immer wieder s.g. Call-to-Action-Buttons. Er gibt dadurch den Kunden mehrmals die Gelegenheit zu kaufen. Integrieren Sie ruhig mehrmals solche direkten Handlungsaufforderungen zum Kauf: wie „Jetzt kaufen“ oder „Hier anfordern“.

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Diese Vorgehensweise hat drei Vorteile:

  1. Wer sich bereits sicher ist und direkt kaufen möchte, kann dies tun und muss nicht erst bis nach unten scrollen, sondern kann gleich oben kaufen.
  2. Der Kunde, der vielleicht noch etwas unsicher ist und erstmal etwas zum Produkt oder der Dienstleistung erfahren möchte, kann viel lesen und findet an passender Stelle wieder die Gelegenheit zu kaufen, wenn er überzeugt ist. Ist er erst zum Ende des Textes absolut sicher, kann er auch bis zum Schluss weiterlesen und dann direkt kaufen, ohne wieder hochscrollen zu müssen.
  3. Und: Sie gewöhnen Ihre Besucher an den Call-To-Action-Button. Denn er soll ja auch kaufen, darum geht`s in Ihrem Shop oder auf der Website letztlich. Und genau das funktioniert schließlich auch: Den Besucher an die Kauf-Aufforderung gewöhnen.

Struktur von guten Verkaufsseiten – Aufbau und Stil von Produktbeschreibungen

Sie sollten erst einmal Ihre Besucher abholen, also überlegen Sie sich am besten, was die Probleme, Ängste und Wünsche Ihrer Zielgruppe sind.

Dann können Sie sich und Ihr Produkt als Problemlöser positionieren. Liefern Sie den Kunden Argumente in Textform und beantworten Sie dabei die Frage: „Was hat der Kunde von dem Produkt?“

Dann können Sie mit Listen arbeiten. Stellen Sie eine Übersicht über die wichtigsten Merkmale, Eigenschaften und Vorzüge Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung zusammen. So erhält der Kunde einen schnellen Überblick und ein Verständnis, was Ihr Produkt ausmacht. Und: Google bewertet solche Auflistungen im Ranking positiv. Stellen Sie sich z.B. folgende Fragen: „Was ist das Einzigartige/Besondere im Vergleich zu ähnlichen Angeboten?“, „Was will der Kunde über das Produkt wissen?“

Dann können Sie weitere Details und Informationen auflisten und dem Kunden beschreiben.

Auch nicht fehlen sollten Kundenstimmen (s.g. Testimonials), die immer wieder eingebunden werden sollten. Hier zahlt sich das Prinzip der sozialen Bewährtheit aus. Sie können auch mit einem Verkaufsvideo arbeiten.

Denken Sie auch an ein professionelles Bild Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Produkte verkaufen sich immer besser mit Bildern!

Auch wichtig: Ihre Texte sollten aus einfachen, kurzen Sätzen bestehen, damit der Leser sie schnell verstehen kann.

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