Sie wünschen sich mehr Kunden? Lernen Sie die geschickte Opt-In-Strategie zur Newsletter Anmeldung kennen…

Es bringt nicht viel, trübsinnig darauf zu warten, dass mehr Kunden über die Website zu Ihnen kommen. Werden Sie aktiv – mit einer einfachen, aber sehr wirkungsvollen Opt-In-Strategie. Opt-In heißt, dass Interessenten auf Ihrer Website zeigen, dass Sie Lust haben auf mehr und sich für Ihr Angebot interessieren. Nur leider bieten viele Websites gar nicht die Möglichkeit, diese Interessentengruppe ausfindig zu machen. Ein strategisch fataler Fehler.

Vom Opt-In zum Kunden

… so nennen wir den Königsweg unserer Onlinestrategie. Wenn ein Interessent unverbindlich die Möglichkeit hat

a.)    mehr über Sie / Ihr Angebot / Ihr Thema / Ihre Expertise… zu erfahren und
b.)    Ihnen damit auch zeigt, dass er sich für mehr interessiert – ohne dafür ein großes Risiko einzugehen

dann profitieren Sie beide. Ohne ein echtes Win-Win ist ein Verkauf einfach nur mühsam. Machen Sie es sich einfacher…

Der erste Schritt ist ein Opt-In-Element

Das heißt, Sie brauchen etwas auf Ihrer Website, wo ein Interessent seine Kontaktdaten hinterlassen kann, um mehr Informationen zu erhalten und Ihnen die Tür für den Verkauf zu öffnen (Win-Win eben). In anderen Blogartikeln habe wir schon viele Tipps geben, was das für Elemente sein können (Mehr Infos >>). In diesem widmen wir uns dem Klassiker – der Newsletter Anmeldung.

Ziel des Ganzen:
Ohne guten Kontakt zum Interessent kein Verkauf – das gilt online wie offline. (Unser Leitspruch: Vertrauen ist die Währung im Internet.)

Wie stelle ich einen guten Kontakt her?
Zum Beispiel über ein paar nette, persönliche Mails, die dem Kunden das Gefühl vermitteln, Sie besser zu kennen, Ihnen vertrauen zu können und sich so von Ihrer Leistung / Ihrem Produkt überzeugen zu lassen.

Was brauche ich dafür?
Die Kontaktdaten des Interessenten – idealerweise seine E-Mail-Adresse! Und hier kommt der Newsletter ins Spiel…

Newsletter Anmeldung auf Ihrer Website!?

Vielleicht haben Sie bereits ein Eintragungsfeld zur Newsletter Anmeldung auf Ihrer Website? (Ansonsten tun Sie jetzt einmal so als ob…)

Wenn keiner (oder zu wenige) Ihren Newsletter abonnieren hat das im seltenen Fall etwas mit Ihnen persönlich zu tun. Ihr Newsletter muss eigentlich fast so gut vermarktet werden wie Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung. Das klingt vielleicht etwas zu aufwendig, schließlich geht es ja ‚nur‘ um den Newsletter. Aber nein, eben darum geht es nicht (nur).

Wenn Sie mehr Kunden gewinnen möchten, dann ist dieser Schritt so entscheidend – das wissen wir sehr gut aus eigener Erfahrung. Interessenten auf diesem Weg erst einmal für sich zu gewinnen, das war für uns der erste wichtige Schritt zu unserem Unternehmenserfolg! Und der lohnt sich…

Was müssen Sie also tun, damit beide Seiten, also Sie und Ihre potentiellen und vorhandenen Kunden, zufrieden sind?

Sich gern bei Ihnen eintragen? Klar, für Sie beide muss irgendwas herausspringen. Will heißen: Sie gestalten eine Win-Win-Situation, von der beide was haben. Sie, damit Ihr Umsatz mehr Fahrt annimmt und Ihre (künftigen) Kunden, um sich anzumelden und bei Ihnen angemeldet zu bleiben.

10 typische FEHLER, warum so viele so wenig Newsletter-Leser gewinnen:

1. Nur eine schlichte Newsletter Anmeldung mit dem Aufruf ‚Gratis-Anmeldung‘

Das bringt‘s nicht mehr und wird die wenigsten veranlassen sich wirklich anzumelden. Denken Sie daran, dass das für die meisten bedeutet, jetzt einen Zeitverlust hinnehmen zu müssen ohne dafür einen ersichtlichen Mehrwert zu erhalten.

Kommunizieren Sie die Exklusivität und den Nutzen für eine Anmeldung: Bekommen Newsletter-Abonnenten mehr Gutscheine, Expertentipps oder Gratisproben? Können sie an Gewinnspielen teilnehmen oder erhalten sie als Neukunden ein Geschenk?

Idealerweise können Sie mit einem Newsletter Umfragen zu Ihren Produkten mit Belohnungen verknüpfen.

Vermitteln Sie ganz konkret, welchen Nutzen Ihre Interessenten mit einer Anmeldung haben. Zeigen Sie, was Ihre Abonnenten erwartet. Die Angst vor dem Unbekannten ist nicht besonders hilfreich – und führt meist zum Nicht-Leser. Daher ist es schön, wenn Sie z.B. per Bild und Erklärung zeigen können, was den potenziellen Interessenten erwartet.

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Baby-Walz:

Newsletter Anmeldung optin-strategie

Newsletter Anmeldung optin-strategie

Quelle: www.baby-walz.de/L/0/Newsletter.a19094.0.html

2. Ich bekomme einen Newsletter – Aha!?

Stellen Sie im Vorfeld klar, was Sie Ihren künftigen Abonnenten zusenden möchten. Was erwartet sie? Welchen Informationsvorteil bringt das für Ihre Kunden mit sich?

Stellen Sie Ihre Belohnungen oder Anreize farblich gut sichtbar und schriftlich verständlich heraus!

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Media Markt:

newsletter anmeldung Media-Markt

Quelle: www.mediamarkt.de/webapp/wcs/stores/servlet/MultiChannelMANewsletterRegister

3. Newsletter Anmeldung besteht nur aus Text!

Sie haben einen wirklichen Mehrwert für Ihre Leser, wenn diese Ihren Newsletter abonnieren und Ihnen ihre E-Mail-Adresse schenken? Warum nutzen Sie dann nur Text? Bilder wirken 1000mal stärker, überzeugen schneller, fallen ins Auge, bleiben im Gedächtnis, heben sich ab von den Konkurrenz-Newsletter-Eintragungen und und und.

Untermauern Sie Ihre Argumente mit Bildern. Die Chance auf eine Traumreise bleibt länger im Gedächtnis, wenn im Hintergrund eine Palme steht, welche von weißem Sandstrand und Türkisblauem Meer umsäumt wird.

Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass die Eintragungsquote steigt, wenn der Mehrwert via Bild transportiert wird.

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei ltur:

Newsletter Anmeldung

Quelle: www.login.ltur.com/de/customer/login-newsletter?omnin=subheader.newsletter

4. Zarte Pastelltöne im Newsletter-Anmelde-Feld mit dezentem Anmelde-Button

Wenn Sie Ihre Besucher schon zu einer Handlung auffordern, dann achten Sie bitte darauf, die richtigen Farben zu verwenden. Kräftige Farben wie Rot, Blau und Grün sind absolute Gewinner. Sie bringen die meisten Interesssenten dazu sich mit Ihnen über Eintragungsfelder mit farbigen Call-to-Action-Buttons in Kontakt zu setzen. Verzichten Sie lieber auf Pastellfarben und im Zweifel auch auf ein zu einheitliches Design. Klar ist es schön, wenn alles harmonisch zu Ihrer Website und Firmenstyle passt. Im Zweifel ist ein konträrer, knalliger Button „Jetzt gratis profitieren“ aber mehr wert!

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei HILDE24:

newsletter anmeldung Hilde24 .

Quelle: www.hilde24.de/newsletter

5. Und hier gleich abmelden?

Manche meinen, man sollte seinen Abonnenten von Anfang an zeigen, dass sie sich jederzeit wieder abmelden können und keine Mehrkosten durch die Anmeldung entstehen. Ja, kostenlos ist wichtig. Und ein dezenter Hinweis „Sie können sich jederzeit einfach abmelden.“ ist o.k. Doch Vorsicht! Der Fokus sollte auf den Mehrwert der Anmeldung liegen und nicht auf der Abmeldung. Ich habe schon Eintragungsfelder gesehen, wo sich rechts daneben auch das Austragungsfeld befindet. Da denke ich eher: Naja, wird wohl nicht so gut sein…

Negativ-Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei my ToolStore:

newsletter anmeldung myToolStore

Quelle: www.mytoolstore.de/newsletter.php

6. Nichts Seriöses. Und was passiert mit meinen Daten?

Anders sind zum Beispiel Datensicherheitsgarantien: Idealerweise können Sie ein Vertrauenssiegel aufweisen, welches allen künftigen Newsletter-Abonnenten sofort ins Auge fällt. Schließlich werden sich die meisten fragen, was Sie mit Ihren Daten so machen. Zeigen Sie, dass diese Ihnen vertrauen können.

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Zelltec:

Newsletter Anmeldung optin-strategie 11 700

Quelle: www.bca-portal.de/newsletter-eintragung/

7. Der Newsletter – wie oft kommt er eigentlich?

Wie oft erhalten Ihre Abonnenten diesen Newsletter? Viele Besucher entspannen sich und tragen sich lieber ein, wenn Sie wissen, wie oft er kommt (und dass er nicht zu oft kommt). Das können Sie testen. Ist aber kein Muss.

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Informatik Aktuell:

Newsletter Anmeldung optin-strategie 7 700

Quelle: www.informatik-aktuell.de/newsletter-anmeldung.html

8. Nichts sozial Bewährtes…

Wenn wir schon bei Zahlen sind: Schreiben Sie bei gegebener und repräsentativer Anzahl rein, wie viele Leute Ihren Newsletter schon abonniert haben (z.B. 5.000 Abonnenten können es kaum erwarten, mehr im nächsten Newsletter zu erfahren). Sozial Bewährtes gibt Vertrauen und lässt die Eintragungen steigen. Mehr Leser sind mehr potenzielle Kunden!

Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Gründer.de:

newsletter anmeldung gründer.de

Quelle: www.gruender.de

9. Lange Texte – schon jetzt? Ohje.

Der Newsletter-Eintragungstext sollte keine epochalen Auswüchse annehmen, sondern konkret und einfach vermitteln, was Sie bieten, welchen Vorteil andere von Ihrem Newsletter haben und warum Sie sich jetzt anmelden sollten. Je mehr Text, je mehr Zeit müsste man investieren, je weniger tragen sich ein.

Negativ-Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Selbständig im Netz:

Newsletter Anmeldung optin-strategie 10 700

Quelle: www.selbstaendig-im-netz.de/selbstaendig-im-netz-newsletter/

10. zu viele Daten.

Das sollten Sie nicht tun: 10 Felder, die man ausfüllen muss mit Daten. Da sinkt die Eintragung enorm. Ideal: Fragen Sie nur noch der E-Mail, maximal noch nach Vor- und Zunamen.

Negativ-Beispiel für eine Newsletter-Vorschau bei Urlaub im Sattel:

Newsletter Anmeldung optin-strategie 9 700

Quelle: www.hof-kirchhorst.de/newsletter-.html

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