Virales Marketing auf Facebook – was Sie tun und lieber lassen sollten

Viele Firmen sind auf Facebook aktiv, um hier ihre Zielgruppe zu erreichen. Oft haben Unternehmer dabei virales Marketing auf Facebook nicht wirklich verstanden, denn sie bewegen sich hier in einem SOZIALEN Netzwerk und nicht auf dem Jahrmarkt, wo sie lauthals ihre Produkte anbieten.

Damit Sie von den Vorzügen sozialer Netzwerke profitieren können, müssen Sie Inhalte veröffentlichen, die es wert sind weiter verbreitet und an die eigenen Kontakte empfohlen zu werden – nur dann wirken Ihre Inhalte viral.

Und Sie können die so wichtige online Mund-zu-Mund Propaganda für den Erfolg Ihres Unternehmens nutzen.

Was auf Facebook geht und was nicht, habe ich in dieser Übersicht zusammengefasst – für alle, die sich fragen, warum ihr virales Marketing auf Facebook nicht funktioniert.

Virales Marketing auf Facebook
Was Sie tun und lieber lassen sollten, damit´s funktioniert

Nur Produktinformationen posten?

Mindestens 80 % Ihrer Beiträge sollten „sozial“ sein, also echten Mehrwert für die eigenen Fans darstellen. Facebook-Nutzer möchten unterhalten werden. Zu ca. 20 % dürfen Produktinformationen bzw. Werbung in die Postings integriert werden.

Niemals sollten Sie ausschließlich Werbung posten. Das langweilt Ihre Kunden und Interessenten schnell und weiterempfehlen wird das sicher auch niemand.

Nicht auf die Fragen der eigenen Fans reagieren?

Wenn Ihre Kontakte auf Facebook mit Ihnen kommunizieren ist das super. Denn genau darum geht es ja. Um den Austausch, ein Miteinander. Sie können sich zudem als Problemlöser präsentieren und gerade bei öffentlichen Fragen zeigen, dass Sie für Ihre Kunden da sind, wenn es mal Schwierigkeiten gibt. Haben Sie keine Angst davor und antworten Sie möglichst schnell auf die Anliegen Ihrer Fans.

Lange Texte veröffentlichen?

Facebook-Posts sollten möglichst kurz sein. Klare, knappe Sätze ohne große Verschachtelungen. Der News-Stream Ihrer Fans ist voll mit Neuigkeiten. Niemand hat Lust oder Zeit sich hier super lange Texte anzuschauen. Zudem loggen sich viele Nutzer mit dem Smartphone ein, da wird es noch schwieriger für lange Posts diese auf den kleinen Bildschirmen zu verfolgen. Verlinken Sie längere, informative Beiträge besser. Wer Interesse hat, kann Ihren Beitrag dann zum Beispiel auf Ihrem Blog weiterlesen.

Likes kaufen?

Ein Like-Kauf bringt Ihnen gar nichts. Brauchen Sie zu Beginn Ihrer Facebook-Präsenz einige Fans, damit die Fanpage nicht so leer aussieht, bitten Sie Freunde und Bekannte sie zu liken. Fans, die keine sind und nicht mit Ihren Inhalten interagieren, verschlechtern die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge. Denn Facebook zeigt Ihre Beiträge längst nicht allen Kontakten an. Wird wenig interagiert, bedeutet das für den Algorithmus, dass Ihre Beiträge unrelevant für die Nutzer sind und sie erscheinen immer weniger im News-Feed Ihrer Fans.

Je öfter desto besser?

Sie sollten Ihren Fans, also Interessenten und Kunden, mit Ihren Beiträgen nicht auf den Nerv gehen. Das ist übrigens der meist genannte Faktor für das „unliken“ von Facebook-Seiten. Es genügt, wenn Sie 2 bis 3 Mal pro Woche etwas veröffentlichen.

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