Mit diesem 30-Tage-Plan für Ihre Internetseite doppelt so viel Besucher generieren

Sie haben sich wirklich die größte Mühe gegeben und trotzdem: Irgendwie bleibt der Erfolg und die Bekanntheit Ihrer Webseite aus. Das kann viele Gründe haben und bedeutet nicht, dass Sie versagt haben oder Ihre Internetpräsenz komplett falsch angepackt haben. Nein. Häufig sind es winzige Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob Seiten gefunden werden oder nicht und ob diese für sich Besucher generieren. Verschwommene Begriffe bezüglich der Schlüsselwörter, das Erstellen und Lancieren von Infografiken oder eine Profilüberarbeitung Ihres Xing-Kontos.

Lernen Sie in 30 Tagen, wie Sie Schritt für Schritt diese Kleinigkeiten ausfindig machen, diese beheben, bzw. ergänzen. Im Idealfall kann sich die Klickrate, damit das Interesse und die Steigerung des Bekanntheitsgrades Ihrer Seite binnen eines Monats verdoppeln.

Neue Besucher generieren – Los gehts mit Tag 1

Die Sache mit den präzisen Suchbegriffen

Dass viele Besucher generieren beginnt meist mit der Google-Suche. Damit bei der Suchanfrage nach einem Produkt, das Sie zum Beispiel verkaufen, möglichst viele auf Ihrer Seite landen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie ein klares Profil und einen möglichst breiten, aber trotzdem auf das Produkt zugeschnittenen Themenkomplex erschaffen.

So sollten nicht nur bei Verkauf Trainings zur Verbesserung der Verkäuferpersönlichkeit zum Beispiel „Verkaufstraining“ auf Ihrer Website als Suchbegriff darstellen, sondern diesen durch viele weitere Schlüsselbegriffe ergänzen und anpassen. Erweitern wir dieses Beispiel zum Beispiel um Begriff wie „Training für Verkäufer“, „Mitarbeiterseminar über erfolgreiches Verkaufen“, „Verkaufstraining für die Vertriebsmannschaft“ und so weiter. Je nachdem was Ihre Seite anbietet, ist es sinnvoll auch die Begriffe „Training“, „Inhouseseminar“, „Schulung“ etc. als Synonyme zu nutzen.  Der eine spricht vielleicht von „Verkäufertagung“ oder „Verkäuferschulung“ der andere vom „Inhouseseminar für Verkäufer“ etc.

Dabei gilt es zudem zu beachten, dass es 3 Kategorien von Suchanfragen gibt:

  • Die der informationsorientierten Suchanfragen bilden die größte Gruppe mit 80%: Wie kann ich meine Verkaufsgespräche optimal aufbauen? Welche mentale Strategie nutzen erfolgreiche Verkäufer? …
  • Transaktionsorientierte Kundenanfragen dagegen machen „nur“ 10% aus: Verkaufstraining buchen, Verkaufstraining Anbieter, Trainer für Verkaufsschulung…
  • Navigationsorientierte Suchen bilden die restlichen 10%: Trainingsakademie XY… (also eher das Suchen einer konkreten Marke, eines Unternehmens, Anbieters, Produkts…)

Kurz: Nutzen Sie den ersten Tag, um sich diesem Thema anzunähern. Die folgenden 3 Tage werden Ihnen helfen eigene konkrete Suchlisten aufzubauen, damit Sie Ihre Website besser auffindbar machen können. Eine konkrete Anleitung und Hilfestellung finden Sie hier von uns. >>

Tag 2

Informationsorientierte Begriffe sammeln

Gestern haben Sie sich grob in das Thema der Keywordsuche eingearbeitet. Nun brauchen Sie eine eigene richtig umfangreiche Sammlung. Starten Sie heute mit den informationsorientierten Suchbegriffen (also: Wie kann ich meine Verkaufsgespräche optimal aufbauen? Welche mentale Strategie nutzen erfolgreiche Verkäufer? …).

Nehmen Sie sich am besten eine Exceltabelle und sammeln Sie frei raus alles, was Ihnen spontan zu Ihrem Thema einfällt. Unser Tipp: Sammeln Sie gleich 30 Begriffe, dann können Sie in Zukunft aus einem Portfolio schöpfen.

Tag 3

Transaktionsorientierte Begriffe sammeln

Heute geht es nur um verkaufsorientierte Suchanfragen (also: Verkaufstraining buchen, Verkaufstraining Anbieter, Trainer für Verkaufsschulung…).

Nehmen Sie sich wieder Ihre Exceltabelle und sammeln Sie frei raus alles, was Ihnen spontan zu Ihrem Thema einfällt. Unser Tipp: Sammeln Sie auch hier eine größere Fülle, vielleicht 20 solcher Begriffe.

Tag 4

Navigationsorientierte Begriffe sammeln

Heute geht es nur um navigationsorientierte Suchanfragen (also: Trainingsakademie XY… – also das Suchen einer konkreten Marke, eines Unternehmens, Anbieters, Produkts…).

Nehmen Sie sich wieder Ihre Exceltabelle und überlegen Sie: unter welchen Namen und Begriffen könnten potenzielle Kunden konkret nach Ihnen suchen? Haben Sie eine geschützte Marke? Ein geschütztes Verfahren? Wie heißen Sie als Inhaber bzw. Freiberufler? Wie heißt Ihr Unternehmen offiziell? Und wie nennen Kunden Ihr Unternehmen vielleicht auch in Kurzform? etc. Schreiben Sie dies alles auf.

Das Gute: Mit dieser Exceltabelle haben Sie jetzt eine Top-Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website. Diese Tabelle können Sie stetig ergänzen.

Tag 5

Nun ist Ihre Website dran

Idealerweise haben Sie eine Website, die Sie selbst pflegen und somit auch für Google optimieren und damit mehr Besucher generieren können. Wie konkret eine gelungene Google-Suchmaschinenoptimierung einer Internetseite selbst umgesetzt wird, haben wir Ihnen hier genau erklärt. >>

Mit diesen Schritten können Sie jetzt beginnen, indem Sie das, was es auf Ihrer Website an Texten, Bilder und Einstellungen schon gibt, anpassen und optimieren. Nehmen Sie also Ihre Keywordtabelle und suchen Sie die für sich relevanten Keywords erst einmal heraus. In dem Kurs beschreiben wir, wie Sie dies genau erfassen und bewerten. >>

Ein Tipp zum Start: Nehmen Sie am besten gleich erst einmal Ihre unternehmens-relevanten Keywords vom Tag 4. Werden Sie darunter gefunden? Ist Ihr Firmenname mehrmals auf der Internetseite in Textform präsent. Hat Ihr Logo in der Bildeinstellung auch Ihren Firmennamen drin? Und so weiter

Tag 6

Das Bloggen macht den Unterschied!

Setzen Sie auf individuelle Berichte und heben Sie sich so von der Konkurrenz ab. Mit Blogs bekommen Sie mehr Verlinkungen als auf statisch bleibenden Seiten. Die vielen kleinen Seiten sorgen bei den Suchergebnissen für ein höheres Ranking. Zudem zeigen Sie, dass Sie daran interessiert sind, dass Ihre Kunden stets mit neuen Informationen von Ihnen versorgt werden.

Idealerweise bloggen Sie regelmäßig – je nach Ressourcen ein bis mehrfach im Monat. Ein Tool Tipp: der WordPress Kalender. Der Vorteil: Hier können Sie übersichtlich Ihre fertigen und geplanten Artikel lancieren und den Status bearbeiten.

Für den heutigen Tag heißt das: entweder Sie haben schon eine Website mit integriertem Blog, oder Sie müssen Kontakt aufnehmen zu einem Grafiker / Techniker, der Ihnen das einbauen kann.

Tag 7

Erstellen Sie ein Strukturwerk an Ideen für Ihre Artikel

Wenn Sie nicht alles und jeden ansprechen können und wollen ist es sinnvoll zuvor in einem Brainstorming Folgendes zu überlegen:

  • Art des Artikels (Blog, Essay, Arbeitsanleitung usw.)
  • Welche Zielgruppe? (Beginner, Fortgeschrittene, Experten usw.)
  • Welches Format? (Bilder, Videos usw.)
  • Dauer? (Themenreihe über mehrere Wochen, Einzelbericht zu einem Event usw.)

Erstellen Sie sich unter den gegebenen Gesichtspunkten eine persönliche Ideenmatrix und eine Agenda für die nächsten Wochen oder Monate mit dem was Sie zu veröffentlichen gedenken.

Tag 8

Drei Blogartikel erstellen

Heute können Sie mit der Umsetzung beginnen. Schreiben Sie Ihre ersten drei Blogartikel. Wenn Sie das an einem Stück machen geht es oft schneller als zerstückelt zu bloggen. Ziehen Sie auch Ihre Suchbegriffe der ersten 4 Tage mit in die Planung ein. Welche Fragen, Probleme … hat Ihre Zielgruppe? Wie könnten Sie das werbeträchtig und Mehrwert-bietend in Ihrem Blog aufgreifen?

Gleichzeitig sollte Ihr Content auch Interessen Ihrer Leser widerspiegeln, in dem Sie über:

  • Neuste Entwicklungen oder Techniken zu Ihrer Branche schreiben
  • Über ein allgemeines Problem oder Leiden schreiben, das mittels Ihres Produktes gelöst werden kann
  • Neugierde beim Leser wecken
  • Etwas Lehrreiches und praktisch Anwendbares vermitteln
  • Unterschiede zwischen 2 Produkten mehrerer Anbieter vergleichen oder Unterschiede zum Vorgängermodell bewerten
  • Eine Rubik über die besten oder schlechtesten Dinge in Ihrer Branche auflisten (Was ist immer noch ein Dauerbrenner? Was war nur ein One-Hit-Wonder?)
  • oder eine zeitliche Bilanz ziehen (Welche Höhen und Tiefen erfuhr dieses Unternehmen in den letzten 20 Jahren?)
  • etc.

Schreiben Sie 3 Artikel mit je 300 bis 1.500 Wörtern – so unsere Empfehlung, wenn Sie mehr Besucher generieren möchten.

Tag 9

Drei Blogartikel veröffentlichen

Damit Sie mehr Besucher generieren, sollten Sie gleich Ihre ersten drei Blogartikel veröffentlichen.

Sie können alle auf einmal auf Ihren Blog stellen, damit er erst einmal an Fahrt gewinnt. Oder Sie stellen Sie etappenweise online – also zum Beispiel heute, in 3 Tagen und in 10 Tagen. Letzteres empfiehlt sich generell für das dauerhafte Bloggen: nicht 50 Artikel auf einmal und dann monatelang nichts – sondern lieber regelmäßig, aber dafür weniger. Kontinuität ist für die Suchmaschine Google und damit für Ihr Ranking relevant. Daher empfehlen wir Ihnen u.a. WordPress als Blog-Technik – hier können Sie einstellen, wann der Artikel automatisiert online gehen kann. Das spart enorm an Zeit, weil Sie in einem Rutsch arbeiten können!

Tag 10

Inhalte für Infografiken recherchieren

Ja, es kann unglaublich zeitaufwendig sein, die Quellen ausfindig zu machen und trotzdem kann sich der Aufwand für Sie lohnen. Denken Sie daran, seriöse Quellen, amtliche Statistiken oder Bücher, Studien und Pressemitteilungen heranzuziehen. Wikipedia-Zitate, Blogbeiträge oder ähnliche Seiten zählen nicht dazu. Besonders bei Mode, Technik und Werbung ist Vorsicht geboten. Studien die vor 5 Jahren oder länger erstellt wurden, spiegeln selten die aktuellen Verbraucherbedürfnisse wider, oder aktuelle Ansichten auf ein Thema. Versuchen Sie daher auf Quellen zurückzugreifen, die nicht älter als 2 Jahre sind.

Überlegen Sie mit welchen Fakten oder Statistiken Sie Ihre Produkte quantitativ ‚untermauern‘ wollen. Bewerten laut einer Studie zum Beispiel 67% der Männer Frauen auf High Heels als attraktiver und schauen diesen öfter hinterher, ist das sicher nicht die schlechteste Information für einen Online-Schuhversand.

Heute heißt es also: Quellen ausfindig machen und die Inhalte so zusammenstellen, dass Sie daraus am besten gleich 3 Infografiken machen können – dazu mehr am nächsten Tag.

Tag 11

Infografiken grafisch erstellen

Mittels fertigen Online-Tools können Sie Ihre Informationen grafisch selbst umsetzen oder dies auch professionell von einem Designer realisieren lassen.

4 Tool-Tipps aus dem Netz:

  1. piktochart.com (liefert fertige Vorlagen für Infografiken und ist wohl das meist genutzte Tool; die fertige Grafik kann als png-Datei herunter geladen werden; es ist kostenlos – doch es gibt auch eine Premium-Version; Programmsprache ist Englisch)
  2. infogr.am (funktioniert ähnlich wie Piktochart – auch werden Vorlagen bereitgestellt, die online bearbeitet werden können, jedoch mit weniger Auswahl; herunterladen der Grafik geht nur im kostenpflichtigen Account; Programmsprache ist Englisch)
  3. easel.ly (funktioniert ähnlich wie die beiden genannten und bietet eine sehr große Auswahl an Design; kostenlos; Zahlendaten können jedoch nicht importiert werden; Programmsprache ist Englisch)
  4. www.canva.com (bietet ebenfalls einige Funktionen, um Poster und Infografiken selbst online zu erstellen – zum Beispiel kostenlose Bilder, Grafiken, Schriften und Vorlagen; die Grafik  lässt sich auch hier als Datei herunterladen; kostenloses Tool, dass dann verdient, wenn Sie hier kostenpflichtige Bilder kaufen; Programmsprache ist Englisch)

Für heute heißt das: legen Sie sich auf ein Tool fest und erstellen Sie aus den recherchierten 3 Studien o.ä. Ihre 3 fertigen Infografiken.

Tag 12

Infografiken veröffentlichen

Diese Infografiken müssen jetzt nur noch in die Öffentlichkeit lanciert werden. Zum Beispiel über Ihre eigene Website mittels Ihres Blogs. Die bereits auf der Website gut sichtbare Infografik sollte nur mit kurzen aber präzisen Informationen über der Graphik etwas über deren Inhalt verraten. Erst der unterhalb der Grafik platzierte Text kann Näheres erläutern.

Und dann sollten Sie Ihre Grafik auch social-media-verteiltauglich verteilen, denn möglichst viele sollten Ihre Grafik liken und teilen.

Tag 13

Social Media Aktivität

Über die sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel im deutschsprachigen Raum den größten: Facebook können und sollten Sie Ihre Inhalte promoten – wenn das zu Ihrer Zielgruppe passt. Facebook als größter Nutzermagnet spricht eine große Masse an meist privaten Nutzern an, Google+ hingegen ist seriöser aber auch weit weniger gebräuchlich (und stirbt derzeit eher aus). Mit Twitter als Nachrichtengigant können Sie eigentlich nichts verkehrt machen, genauso wie mit dem lancieren eines (Werbe-) Videos auf YouTube.

Doch bedenken Sie: Jeder Kanal hat seinen eigenen Stil und muss gepflegt werden. Legen Sie heute am Tag 13 lieber erst einmal einen Kanal fest, auf den Sie sich stürzen möchten und der am besten zu Ihnen, Ihrem Business und Ihrer Zielgruppe passt. Wählen Sie diesen aus und legen Sie alles Relevante dort an.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Unternehmen auf allen Kanälen einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Soll heißen: Haben Sie ein gutes Firmenlogo, eine spezielle Darstellungs- und Schreibweise, sollte dies zu Ihrem Markenzeichen werden. Wenn der eigene Name wichtig für das Image Ihres Unternehmens ist, ist es gleichzeitig vorteilhaft, wenn Sie als Person auf Xing, Twitter, Facebook, Linkedin, YouTube, Slideshare oder Pinterest vertreten sind, da die meisten Suchen im Internet sich auf Personen beziehen. Sie können sich dies zunutze mache, in dem Sie gleichzeitig Spannendes oder Wissenswertes über Ihr Unternehmen über Ihre sozialen Medien kommunizieren.

Tag 14

Der Inhalt macht‘s!

Aufgrund von grafischen Möglichkeiten oder einfach wegen der Empfänger müssen Text- und Bilddarstellungen meistens inhaltlich auch angepasst werden. Sie schreiben zum Beispiel auf Xing seriöser als auf Facebook, allein schon weil erstes stärker Business-orientiert ist als letzteres. Ähnlich sollten Sie auch bei den anderen Netzwerken herangehen.

Versuchen Sie Ihre Nutzer mit exklusivem Material zu versorgen, das diese so nirgendwo anders im Netz finden.

Fragen Sie sich:

  1. Welche Gruppe werde ich dort finden und ansprechen?
  2. Welches ist die dominierende Kommunikationsform dort? Wird eher ein ‚Like‘  oder Sternchen vergeben oder erfahren Sie mehr von Ihren Nutzern aufgrund der Kommentare und Feedbacks?

Nutzen Sie den heutigen Tag, um den Stil Ihrer gewählten Plattform und die Interessenten, Ihre Zielgruppe generell, näher zu beleuchten.

Tag 15

Interagieren mit den Fans

Sie haben nun Ihre Profile erstellt und brauchen jetzt eine Agenda, mit der Sie Ihre Kontakte versorgen und ‚bei Laune‘ halten wollen. Nutzen Sie den heutigen Tag, um für sich klare Punkte zu erarbeiten, welche (und wie viele – realistisch!) Inhalte Sie hier in den nächsten 2 Monaten platzieren wollen. Überlegen Sie sich ein Thema, das sowohl Ihr Unternehmen als auch Produkte widerspiegelt.

Idealerweise können Sie Ihre Fans einbinden, in dem Sie zum Beispiel als Online-Modeversand Bilder, mit den bei Ihnen erworbenen Sachen, auf Ihrer Social-Media-Seite hochladen und Ihre Nutzer, die u.a. durch ein Tool, kreativ verändern dürfen. Die Botschaft dabei ist klar: Uns ist wichtig, dass Sie sich mit unseren Sachen wohlfühlen und dies auch (auf Fotos) der ganzen Welt zeigen möchten. Wir unterstützen Sie dabei.

Tag 16

Erstellen Sie eine Google-Business-Präsenz

Google+ ist mittlerweile fester Bestandteil vieler Smartphone-Nutzer. Wer bei Google angemeldet ist, hat den Vorteil, dass diese Suchmaschine nicht nur die gängigen Suchergebnisse präsentiert, die Sie auch über andere finden können, sondern auch alles was Sie auf Google+ posten anzeigt und bei Interesse bzw. dem Draufklicken direkt zu Ihrer Seite führt. Es soll heute aber nicht um aktives Social Media Marketing mit Google+ gehen. Warum nicht? Weil dieser Kanal so gut wie tot ist.

Aber er bietet eine andere spannende Funktion: Google My Business – wo Sie sich einen Eintrag in Google Maps kostenfrei anlegen können. Das bringt wertvolle Verlinkungen für Ihre Website und macht Sie, vor allem regional, besser auffindbar. Detaillierte Tipps und Infos dazu finden Sie hier. >>

Tag 17

Verschönern Sie Ihr Xing-Profil

Heute haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Wenn Sie mehr B2B-Geschäfte generieren möchten, also Kunden suchen, die Unternehmen, Selbständige etc. sind, dann empfehlen wir Ihnen Xing als wichtigen Marketing- und Akquisekanal.
  2. Wenn nicht, dann gönnen Sie sich heute eine Pause. 🙂

Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass bei Personensuchen ein vorhandener Xing-Account ganz oben in der Ergebnisleiste bei Google rangiert. Nutzen Sie diesen günstigen Umstand, um sich aber auch Ihre Geschäftsideen und Ziele zu promoten. Für viele Menschen ist es wichtig, den oder die Menschen hinter dem Unternehmen zu kennen, zumal Ihr Unternehmen dadurch interessanter wird. Hier können Sie zudem angeben, worauf Sie genau im Unternehmen spezialisiert sind, was Sie bieten und suchen. Dadurch können Sie neben Besuchern auch gleich potentielle Geschäftspartner für sich gewinnen und sich mittels Testimonials für Interessenten profilieren.

Detaillierte Infos zum optimalen Profil und zur Akquise mit Hilfe von Xing haben wir hier für Sie. >>

Tag 18

Persönliches Anschreiben schlägt Massennachrichten – Akquirieren Sie kostenfreie Werbung auf anderen Webseiten

Finden Sie zunächst heraus, welche Internetseiten für Ihr Metier relevant sind.

Um Ihre Mitteilung auf den strategisch wichtigen Portalen zu verbreiten, empfiehlt es sich vorher direkt in (E-Mail-) Kontakt mit einem der Verantwortlichen zu treten, um das Lancieren des Schreibens möglichst schnell abzuwickeln.

Wie so oft gilt: Qualität vor Quantität. Überlegen Sie sich genau, wann Sie die Presse über Neuheiten Ihres Unternehmens oder eines Produktes informieren wollen oder welcher Fachbeitrag für dieses Onlineportal wirklich Sinn macht. Nur wenn beide gewinnen, macht eine solche Anfrage Sinn.

Zum Beispiel:
Die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre haben langfristige Schäden an vielen Gebäuden angerichtet und Sie haben ein Verfahren entwickelt, welches nicht nur eine umweltschonende Kernsanierung mit sich bringt, sondern über eine wasserrestente Beschichtung der Außenwände verfügt. Prima! Sorgen Sie dafür, dass dies die Presse und der Rest der Welt auch erfahren.

Sind Sie in ein längeres Projekt verwickelt, lohnt es sich auch mit einer PR-Agentur zusammenzuarbeiten, um die wichtigsten Schritte sukzessiv in kleineren Mitteilungen zu veröffentlichen.

Tag 19

Gastartikel als abwechslungsreiches Highlight!

Gastbeiträge haben den großen Vorteil, dass das Expertenwissen anderer Autoren nicht nur eine vielfältige Betrachtung unterschiedlicher Themen bedeutet, sondern Sie auch daran interessiert sind, Ihren Empfängern auch Mitteilungen anderer, eventuell fachspezifischer,   Autoren zu liefern.

Achten Sie darauf, dass Gastartikel nicht als (reine) Linkbuildingmaßnahme genutzt werden. Eine sinnvolle Verlinkung sollte idealerweise in einer Zusatzinformation über den Autor vorzufinden sein, welche auf seine (soziale) Internetpräsenz führt.

Zum Inhalt:

  • Welchen Mehrwert kann der Leser aus diesem Artikel entnehmen?
  • Erweckt der Text Neugierde und veranlasst er den Leser mehr über Sie und Ihr Projekt oder Unternehmen zu erfahren?
  • Ist der Content hochwertig an Informationen und Anregungen?

Tag 20

Ab und zu mal ein guter Kommentar

Schreiben Sie  regelmäßig konstruktive Kommentare zu anderen Themen und unter dem Namen, welcher auch in Ihrer Webpräsenz zu finden ist. Dadurch können Sie eine gute Verbindung zu anderen Autoren aufbauen und haben die Chance bei diesen selbst einen Gastbeitrag zu veröffentlichen.

Damit schlagen Sie gleich 2 Fliegen mit einer Klappe:

  1. Sie werden als Autor bekannter, können auf Ihre Seite oder Geschäftsideen aufmerksam machen und
  2. erweitern vielleicht sogar Ihren Leserkreis, in dem sie die Interessenten einer anderen Webseite für sich gewinnen können.

Tag 21

Gute Frage-Gute Verlinkung

Geht es um Ratschläge  oder Lösungsprobleme, so setzen viele Menschen auf Do-it-yourself-Lösungen. Machen auch Sie sich dies zunutze und melden Sie sich auf Portalen wie gutefrage.net an, denn vielleicht ist es genau Ihr Produkt, das die Lösung zu einem langdiskutierten Problem bietet. Im Gegensatz zur klassischen Werbung wird Ihre Verlinkung eher als Ratschlag und Lösungsidee ‚unter Freunden‘ angesehen, was in mancher Hinsicht authentischer wahrgenommen wird als eine inserierte Anzeige.

Bitte achten Sie auch bei solchen Beiträgen darauf, nicht einfach nur den Link zu posten, sondern zu erklären, wie es angewendet wird, welchen Effekt es auf das Problem hat und wie lange die Wirkungsdauer ist.

Tag 22

Werden Sie in Foren aktiv

Auch hier können Sie wieder doppelt Kapital schlagen. Lancieren Sie neben neuem auch alten, aber noch brauchbaren, Content Ihrer Internetseite auf den Forenseiten von Communities. Zum einen treffen Sie hier die, die sich wirklich mit Ihrem Metier oder Inhalten auseinandersetzen. Zum anderen sind solche Hinweise verlinkend zu Ihrer Webseite  authentische Werbemittel.

Dabei sollten Sie folgendes beachten:

  • Suchen Sie nach spezialisierten Foren, die sich z.B. mit Bautechnik auseinandersetzen, wenn Sie Produkte für diese Branche anbieten.
  • Stellen Sie sicher, dass diese Foren auch aktiv genutzt werden, andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihre Beiträge von niemandem gelesen oder kommentiert werden.

Tag 23

Geschenke versüßen die Welt

Kundenbindung wird nicht nur durch Beratung und Verkauf erzielt, sondern auch durch die richtigen Kundengeschenke. Und: Sie bringen neue Besucher auf die Website.

Diese kleinen Give-Away sollten aber auf folgendes abgestimmt sein:

  • Haben Sie für meine Kunden einen praktischen Nutzen?
  • Kann der Kunde eine positive Verbindung zwischen dem Geschenk und meinem Unternehmen herstellen?
  • Profitiert mein Kunde eher von einem praktischen Gegenstand oder von nützlichen Informationen in Form eines (elektronischen) Ratgebers oder einer kostenlosen Beratung?

Nutzen Sie den heutigen Tag, um Ihre potenzielles Geschenk zu planen und in die Wege zu leiten.

Tag 24

Das Werbegeschenk ‚an den Mann bringen‘

Jetzt müssen Ihre potenziellen Kunden und Leser natürlich auf das Erlangen dieses Geschenkes aufmerksam gemacht werden.

Mittels E-Mail-Verteiler, Werbe-Felder auf Ihrer Website. Facebook Posts etc. können Sie auf Ihre Werbegeschenke aufmerksam machen. Wer nach einem Mittel gegen Haarausfall sucht und sich Praxistipps auf einer Internetseite herausfiltert, findet in den Seiten Ihr Produkt, das zur Problemlösung beitragen kann und ein Give-Away dient als Anreiz.

Tag 25

Magneten ziehen an – Linkmagneten erst recht

Eine Win-Win-Situation wie Sie im Buche steht:

Gruppen, die gerne verlinken, wirken wie ein Verstärker von Angeboten und Nachfragen. Lancieren Sie zum Bespiel hochwertigen Content an die passenden Blogger- oder Vereinsgruppen, werden diese Ihre Inhalte entweder in deren Blog verbreiten oder Ihrer Social Media Community zuspielen. Und das können mit einem mal mehrere hundert und tausend Personen sein.

Für Sie heißt das bestenfalls: Eine Person verbindet Sie mal eben mit einer ganzen Interessengemeinschaft und verstärkt Ihr Ansehen auf diese Weise. Sie werden nicht nur als Autor oder Hersteller dieses Inhaltes promotet. Das Vorgehen wirkt ebenso gut wie ein gutes Testimonial (eine Kundenstimme). Sie werden weiterempfohlen.

Für Ihre To-Do-Liste heißt das:

  1. Solche Kooperationspartner ausfindig machen: Erstellen Sie eine Liste mit potentiellen Verbänden, Institutionen und Bloggern, die für Ihre Linkverstärkung infrage kommen.
  2. Den passenden Inhalt planen.
  3. Die Partner persönlich ansprechen: Kontaktieren Sie diese alle einzeln, mit Namen bieten Sie diesen einen Anreiz (Welche Vorteile hat er von dieser Kooperation?). Verweisen Sie ruhig auf aussagekräftige Testimonials zu Ihrem Produkt/Projekt, wenn Sie diese bereits aufführen können.

Tag 26

Erstellen Sie eine Landing-Page für diese Linkmagneten

Sie haben einen Linkmagneten kreiert? Wunderbar! Jetzt müssen Sie ihn nur noch ‚schmackhaft machen‘.

Achten Sie darauf, dass Ihre Landing-Page eine Art neutrale Zone bildet. Denn sie sollte weder den so genannten Linkmagnetverteiler, noch potentielle Kunden abschrecken. Haben sie das Gefühl, dass Sie nur auf Verkauf aus sind, wird es schwierig diese wertvollen Promotionshelfer halten zu können. Die Landing-Page darf also nicht Marktumschlagsplatz werden. Auch Werbung für andere Zwecke hat auf Ihrer Landing-Page nichts zu suchen.

Hingegen können Sie auf der Langing-Page mit Expertenmeinungen zum Produkt oder Projekt, sowie mit Testimonials, also Kundenbewertungen, punkten.

Unser Tipp:
Erstellen Sie eine Downloadseite (Landingpage auf Ihrer Website), in der die Leser des Inhalts auf dem Kooperationsblog zum Beispiel tollen Mehrwert per E-Mail bekommen, wenn diese sich hier kostenfrei eintragen.

Das hat 2 Vorteile:

  1. Sie bekommen mehr Besucher auf die Website und
  2. Sie gewinnen deren E-Mail-Adresse und können Vertrauen aufbauen für den erwünschten Verkauf.

Tag 27

Die Wiederverwertbarkeit Ihres Contents

Werfen Sie nicht einfach einen schon länger gebrauchten Artikel in den Mülleimer. Wenn sich dieser wieder für eine andere Seite oder einen Gastbeitrag eignet, brauchen Sie diesen meistens nur etwas abändern oder ergänzen oder zumindest mit einem anderen Thema vereinen.

Sie können einen umfangreichen Content auch zu einer PowerPoint-Präsentation zusammenschneidern, oder diese Informationen in einer Audiodatei verarbeiten und als Podcast lancieren. Derselbe Inhalt in einem anderen Format – das ganze lässt sich natürlich auch in einem Video realisieren.

Tag 28

Podcasts!

Mittels Podcast können Sie Ihre Inhalte auch zum Hören anbieten – ein toller Mehrwert! Das ist was besonders für alle Smartphone-Nutzer interessant ist, die diese Inhalte unterwegs konsumieren können.

Sie glauben, dass ist kompliziert und braucht viel Technik? Ganz im Gegenteil: mit einem einfachen, kostenlosen Tool (z.B. Audacity) und einem Headset sind Sie dabei. Audio aufnehmen und auf Ihre Website stellen – fertig.

Tag 29

Sehen und gesehen werden

Mittels eines guten Werbe- oder Informationsvideos bleiben Sie länger im Kopf, da Ihre Inhalte jetzt visualisiert werden.

Achten Sie darauf, dass Sie ein qualitativ hochwertiges Programm realisieren, idealerweise mit Expertenwissen. Und das Gute: wenn Sie es auf YouTube hochladen, werden Sie auch über diesen Kanal gefunden…

Tag 30

YouTube-Kanal

Wenn Sie ein Video veröffentlichen, ist es ratsam dies auf der weltweit größten Seite zu lancieren: auf YouTube.

In der Beschreibung unterhalb des Videos sollten Sie die Neugierde Ihrer Konsumenten entfachen, in dem Sie auf weitere nutzbringende Informationen verweisen, die es natürlich nur mit der Verlinkung zu Ihrer Seite gibt. Achten Sie darauf, diese Informationen in den ersten Zeilen auf YouTube zu erwähnen, andernfalls können diese aufgrund der Fülle an Informationen überlesen werden.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie hier. >>

Geschafft…?

Wenn Sie nur die Hälfte dieser 30-Punkte umsetzen, kommen Sie schon um ein vielfaches weiter im Internet als viele andere. Wichtig ist es, sich Ihre Ressourcen gut einzuteilen. Machen Sie lieber weniger aus dem Programm, aber dafür regelmäßig.

Und nun beobachten Sie parallel in Google Analytics, wie die Besucherzahl Ihrer Website steigt…

6 Antworten
  1. Bartaune
    Bartaune says:

    Hallo Herr Penselin,

    ich bin gerade dabei, meine Webseite zu optimieren. Der Beitrag ist daher sehr hilfreich, kann ich nur weiter empfehlen.

    Bettina Bartaune

    Antworten
  2. content-werkstatt
    content-werkstatt says:

    Wow, das nenn‘ ich mal wirklich wertvollen content!!! Ich bin beileibe kein Neuling mehr, aber diese Seite halte ich für absolut wertvoll. Genau so sehe ich es auch: Erfolg oder Mißerfolg hängen nur von winzigen Kleinigkeiten ab. Und man wird soooo schnell betriebsblind. Vor allem, weil man sich doch überwiegend im Backend aufhält ;-). Ja, eigentlich habe ich an (fast) alles gedacht. Aber es gibt nichts, was man nicht doch noch ein klein wenig besser machen könnte! Insbesondere, wenn eine Seite schon länger existiert und man sich eigentlich gar nicht mehr an die ersten Beiträge erinnern kann … Ich nehme die Herausforderung an und werde jetzt diesen 30 Tage-Plan ernsthaft testen. Ich kenne meine Besucher- und Verkaufszahlen und werde – bei Interesse – gerne hier berichten, was nach den 30 Tagen passiert ist.
    LG und eine gute Zeit, content-werkstatt

    Antworten
  3. Ronny Schneider
    Ronny Schneider says:

    Sehr guter Artikel mit vielen wichtigen Informationen.

    Viele potentielle Möglichkeiten um mehr Besucher auf die eigene Webseite zu locken. Der wichtigste Faktor ist jedoch hochwertiger Content wie ich finde. Ohne diesen geht es nicht. Theoretisch wird der eigene Blog auch ohne SEO mit guten Artikeln bekannter. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Das vergessen die meisten Webseitenbetreiber gern 🙂

    LG
    Ronny

    Antworten
    • Elisabeth & René Penselin
      Elisabeth & René Penselin says:

      Lieber Ronny,
      danke für deinen Beitrag. Hochwertiger Content ist über der beste Weg, auch unserer Meinung nach 🙂

      Antworten

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