Antworten auf 5 häufig gestellte Fragen zum Content Marketing

Von Content Marketing sprechen derzeit alle einschlägigen Fachmagazine. Will man sich als Unternehmen dauerhaft im Online Geschäft etablieren und über die eigene Website neue Kunden gewinnen, kommt man daran nicht mehr vorbei. Viele gerade kleine und mittlere Unternehmer fragen sich aber, was damit eigentlich gemeint ist und ob bzw. wie sie das Marketing mit Inhalten auch für sich nutzen können.

In diesem Beitrag möchten wir daher Antworten auf die 5 brennendsten Fragen vieler KMUs geben und so Mut machen, das eigene Content Marketing nun selbst endlich anzugehen.

1) Was bedeutet „Native Advertising“?

Von „Native Advertising“ spricht man, wenn Inhalte zu einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung nicht direkt als Werbung erscheinen. Das ist der entscheidende Vorteil beim Content Marketing. Hier sollen Inhalte eben nicht als plumpe Werbung erscheinen, sondern über Geschichten (Storytelling), Tipps und Informationen soll ein Mehrwert für den Nutzer geschaffen werden, der gleichzeitig immer einen Bezug zum eigenen Produkt, zur Marke oder Dienstleistung hat.

Über „Native Advertising“ entsteht so eine vertrauensvolle Basis, die im anonymen Internet Gold wert ist. Bei wem würden Sie eher kaufen? Einer Firma, von der Sie nichts wissen und nur Produktwerbung erhalten? Oder einer Firma mit Gesicht, die Ihnen bereits einige tolle Tipps für Ihr Business gegeben hat und auf die Sie immer wieder stoßen?

2) Was ist besser: Eine langfristige Content Strategie oder kurze Kampagnen?

Um ein wirklich gutes, effektives Content Marketing zu betreiben, braucht es eine gute Strategie und Zeit. Wir raten von kurzfristigen Schnellschüssen ab. Es lohnt sich viel mehr eine nachhaltige Strategie zu entwickeln und diese immer wieder zu optimieren.

Ihre Interessenten, Kunden und Google erkennen, dass man sich auf Sie verlassen kann und Sie immer wieder neue, wertvolle Beiträge online stellen. Das wird schließlich belohnt. Die Suchmaschinen ranken Ihre Inhalte besser, Sie erhalten mehr Besucherströme und so auch mehr potenzielle Kunden auf die Website.

Langfristig heißt in diesem Kontext vor allem: dauerhaft. Viele Unternehmen springen mal eben schnell auf die Blog-Aktivität auf, bloggen 2 oder 3 Monate, aber dann kommt die große Flaute und der Blog verwaist wieder. Das ist weder für die Google Optimierung gut (denn Google bevorzugt stets aktuelle Seiten), noch für die Besucher.

Für kleinere Unternehmen ohne eigene Marketingabteilung ist also wichtig zu überlegen, welche Ressourcen zur Verfügung stehen – finanziell und zeitlich und daraus zu erarbeiten, wie oft regelmäßig Content in welcher Form online gehen kann.

3.) Wie kann ich meine Zielgruppe richtig ansprechen?

Das ist eine sehr wichtige Frage beim Content Marketing. Zu Beginn einer jeden, guten Kampagne steht die Zielgruppendefinition. Es ist entscheidend die Probleme und Fragen der eigenen Zielgruppe zu kennen, um genau darauf die Inhalte abstimmen zu können.

Sammeln Sie die Fragen, Probleme und Wünsche Ihrer Kunden und schreiben Sie genau dazu Ihre Inhalte – zum Beispiel auf Ihrem Blog.

Hier finden Sie Tipps zu Definition Ihrer Zielgruppe: www.kundengewinnung-im-internet.com/zielgruppe-definieren/

4.) Wie finde ich meinen eigenen Stil?

Der eigene Blog sollte immer einen kleinen persönlichen Touch beinhalten. Auch wenn Sie als Firma seriös wirken wollen, ist es wichtig eine eigene Sprache zu finden, die Ihre Kunden und Interessenten anspricht. Dafür ist der vorherige Punkt entscheidend (Zielgruppendefinition). Nur wenn Sie wissen, wen Sie ansprechen wollen, können Sie Ihre Inhalte entsprechend aufbereiten.

Zum Beispiel:

  • Möchten Sie zum Beispiel Duzen oder Siezen?
  • Aus der Wir oder Ich-Perspektive schreiben?
  • Möchten (allein) Sie persönlich bzw. Ihre Firma als Experte rüberkommen, oder wollen Sie auch mit anderen Fachexperten zusammenarbeiten? (Das ist u.a. wichtig um zu entscheiden, welcher Autor immer mit angezeigt werden soll.)

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade kleine Anekdoten und persönliche Geschichten aus unserem Unternehmer-Alltag oft besonders interessant sind. Je nachdem, welche Ziele Sie ganz konkret mit Ihrem Content Marketing verfolgen und wie Sie Ihr Unternehmen nach außen darstellen wollen, sollten Sie den Tenor Ihrer Beiträge halten.

Das muss zu Beginn noch nicht perfekt sein. Fangen Sie erst einmal an. Probieren Sie auch ruhig etwas aus und Sie werden schnell feststellen wobei Sie sich wohl fühlen und wofür Sie von Ihren Besuchern das beste Feedback erhalten.

5.) Wie lege ich meine Strategie fest?

Um eine eigene, sinnvolle redaktionelle Content Marketing Strategie zu entwickeln, sollten Sie sich immer fragen, wer Sie sind, wer Ihr Zielkunde ist und was Sie erreichen wollen – und dann: Mit welchen Inhalten können Sie zur Erreichung Ihrer Ziele beitragen.

Dazu empfehlen wir einen Redaktionsplan, mit dem Sie organisieren:

  • wann
  • in welcher Form (Text, Audio, Video, Interview, Bilderserie etc.)
  • zu welchem Inhalt
  • mit welchem Ziel
  • zu welchem Keyword / Keywörtern
  • durch wen
  • wie Korrekturgelesen
  • etc.

der Content veröffentlicht werden soll. Natürlich müssen Sie nicht alle Aspekte in den Redaktionsplan aufnehmen, das ist nur eine Anregung.

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