Wie kann ich meine Website bekannt machen? – 5 Schritte

Haben Sie auch folgendes Problem? Sie haben viel Arbeit und Zeit in die Erstellung einer Website investiert und trotzdem erreichen Sie nicht mehr als einige Dutzend Klicks in der Woche? Obwohl Sie die Seite bereits bei den bekannten Suchmaschinen wie Google oder Bing angemeldet haben, bleiben die großen Besucherzahlen aus.

Geben Sie auf und starten nochmal neu von vorne? Das ist nicht notwendig. Mit einigen eher kleineren oder größeren Veränderungen wird Ihre Website schon bald wesentlich bekannter sein.

Wie kann ich meine Website bekannt machen?

Wir möchten Ihnen in folgendem Artikel 5 Schritte näher bringen, die Ihnen helfen können, Ihre Website zu optimieren und bekannt zu machen. Dabei haben wir den Artikel so gestaltet, dass er Ihnen einen ersten Überblick und Anregungen gibt und zu den einzelnen Themen haben wir Links zu passenden Blogartikel von uns beigefügt, wo Sie dann vertiefende Informationen finden.

1. Die Gestaltung der Website

Allein auf der Website sind Ihnen diverse Möglichkeiten gegeben, die das Nutzererleben für den Besucher stark verbessern können. So können Sie zunächst die vorerst wenigen Besucher länger auf Ihrer Website halten. Außerdem ist eine ansprechend gestaltete Seite die Basis für alle folgenden Schritte. Optimierungen lassen sich in den Bereichen Inhalt und Design vornehmen.

Inhalt:

  • Beschränken Sie sich auf eine Kernaussage pro Seite. Diese sollte klar und verständlich rübergebracht werden.
  • Nutzen Sie Links. Sollten Sie bemerken, dass Sie doch mehr als nur eine Kernaussage ansprechen wollen, dann erstellen Sie für die anderen Themen neue Seiten und verlinken Sie diese. Ein Blog eignet sich hervorragend für eben jene Vorgehensweise.
  • Fassen Sie sich kurz. Die Kernaussage sollte dabei zwar erhalten bleiben, nehmen Sie sich trotzdem vor, dem Besucher Ihre Inhalte so kurz wie möglich nahezubringen.
  • Seien Sie direkt. Sie wollen den Besucher von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung überzeugen. Tun Sie dies geradeheraus.
  • Bleiben Sie glaubhaft. Wenn Sie zu viel versprechen, dann könnten Besucher eine Skepsis Ihrem Angebot gegenüber entwickeln. Seien Sie im Zweifelsfall eher neutral und objektiv als zu prahlerisch.
  • Ermöglichen Sie Scanning. Heben Sie dafür besonders wichtige Inhalte hervor und verwenden Sie eher Auflistungen, da sich diese besser überfliegen lassen.
  • Nutzen Sie Kundenerfahrungen. Sie sind besonders glaubhaft, wenn Sie die Erlaubnis bekommen, zusätzlich zum Kunden-Feedback noch dessen Namen, Bild und Position im Unternehmen nennen zu dürfen.
  • Bleiben Sie originell. Auf Ihrer Website sollten sich wenn möglich keine doppelten Inhalte wiederfinden lassen.

Design:

  • Platzieren Sie zusammengehörige Inhalte räumlich nah. Der Besucher Ihrer Website wird eine deutlich bessere Strukturiertheit erleben.
  • Bilden Sie Kontraste. Wenn Sie durch das Design Unterschiede zwischen Inhalten deutlich machen wollen, dann divergieren Sie in beispielsweise Farbe und Form, um wichtige Inhalte möglichst ausgeprägt und aufmerksamkeitserregend zu gestalten.
  • Seien Sie konsistent. Dieser Hinweis bezieht sich auf Elemente wie beispielsweise die Ausrichtung des Textes. Verändern Sie diese nicht ständig, sondern bleiben Sie bei einer Einstellung um Ihren Besucher nicht zu verwirren oder ihm mehr geistige Anstrengung abzuverlangen als notwendig.
  • Nutzen Sie Bilder. Wenn Bilder aussagekräftig und professionell aufgenommen sind, dann zieht der Nutzer dieses einem Text vor. Verwenden Sie allerdings nur Bilder, zu denen Sie auch die Rechte besitzen.
  • Seien Sie erwartungskonform. Orientieren Sie sich an möglichen Erfahrungen, die der Nutzer bereits im Internet gemacht haben könnte und gestalten Sie dementsprechend Ihre Website. Fassen Sie beispielsweise die Informationen über Ihr Unternehmen, Ihre Mitglieder, Ihre Werte u.ä. unter der Rubrik „Über uns“ zusammen, da viele Unternehmen sich dort mit Ihren Mitgliedern vorstellen.
  • Fassen Sie Funktionen zusammen. Nutzen Sie nicht von Anfang an viele Links, sondern fassen Sie Ähnliches zusammen, um dem Nutzer den Überblick zu lassen (zum Beispiel in der Navigation). Dieses Prinzip nennt sich „Reverse Hierarchies“ und beschreibt den Vorgang von allgemeinen Informationen hin zu immer Spezifischeren.

Ein paar weitere Anregungen zu diesem ersten Schritt finden Sie hier in unserem Blog…

2. Die Suchmaschinenoptimierung

Gerade um bei Suchmaschinen wie Google und Co. besser gefunden zu werden, lohnt es sich für Sie, Ihre Website zu verbessern. Die SEO (Search Engine Optimization) ist ein weithin bekanntes Mittel, dies zu erreichen. Das Ziel ist es, die Website so zu verbessern, dass der Suchmaschinen-Algorithmus ihr eine höhere Wertigkeit zugesteht und sie somit auf höheren Positionen bei der Suche bestimmter Schlüsselbegriffe erscheint. Bei der SEO wird nach Onpage- und Offpage-Optimierung unterschieden.

Onpage-Optimierung:

  • Es sollten sich – wenn möglich – keine Fehler im Programmcode finden lassen. Am besten nutzen Sie eine bereits existierende Software (Content-Management-Systeme), die auf dem Markt zur Unterstützung von Website-Erstellung angeboten werden. Dafür empfehlen wir WordPress.
  • Halten Sie Ihre Website möglichst aktuell durch beispielsweise die Erstellung und Führung eines Blogs. So können Sie regelmäßig inhaltsreiche Beiträge teilen und die Seite aktualisieren.
  • Reduzieren Sie die Ladegeschwindigkeit. Große Bilder verschulden oftmals eine relativ lange Ladezeit. Komprimieren und formatieren Sie große Bilder, bevor Sie sie online stellen.

Offpage-Optimierung:

  • Stellen Sie Links zu anderen Websites her (Backlinks). Sie können dabei eine ganze Palette unterschiedlicher Plattformen nutzen: soziale Netzwerke, Foren, Blogs u.v.m.
  • Seien Sie dabei allerdings nicht themenfremd. Google erkennt, wenn Sie nur nach Quantität und nicht nach Qualität gehen.

Noch mehr detaillierte Tipps zur Suchmaschinenoptimierung finden Sie hier in unserem Blog…

3. Offline-Werbung

Auch in Zeiten des Internets ist Werbung außerhalb des WorldWideWeb noch effektiv und beliebt. Der Kreativität sind dabei allein finanzielle Grenzen gesetzt. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl bewährter Möglichkeiten zur Offline-Werbung zusammengestellt, um Ihre Website und Ihr Geschäft bekannter zu machen:

  • Mund-zu-Mund-Propaganda: Halten Sie Vorträge und werben für Ihr Angebot. Nutzen Sie außerdem Ihr soziales Umfeld. Freunde und Familie eignen sich hervorragend als überzeugende Werbeträger. Unser Tipps: Statt klassischer Offline-Vorträge – entdecken Sie die immensen Vorteile von kurzen Online-Vorträgen zum Beispiel in Form von Gratis-Webinaren…
  • Geschäftsartikel: Verwenden Sie eigenes Briefpapier, Bleistifte und vieles mehr.
  • Werbeartikel: Lassen Sie alles bedrucken, was Ihnen in die Finger kommt: T-Shirts, Accessoires und Basecaps, vorzugsweise mit einem witzigen und/oder einprägsamen Design. Wenn Sie eher konventionell arbeiten möchten, dann drucken Sie Visitenkarten und führen Sie diese immer mit sich.
  • Größere Werbeflächen: Nutzen Sie Werbetafeln oder Schaufenster. Sie können auch Ihr Fahrzeug zu einer dynamischen Reklame aufrüsten.
  • Zeitungen: Lassen Sie Ihre Anzeige in Zeitschriften oder regionalen Zeitungen schalten. Oder noch besser: Erscheinen Sie in passenden Fachzeitschriften mit einem Fachartikel. Der Vorteil: Sie sparen sich kostenpflichtige Werbung und können diesen dann auch als Veröffentlichungs-Referenz auf Ihre Website stellen.

4. Online-Werbung

Das Internet bietet heute mehr denn je die Gelegenheit, so viele Menschen wie nur möglich zu erreichen. Seit den 90er Jahren hat sich die Marketing-Branche stark entwickelt und spezialisiert, um so intelligent wie möglich werben zu können. Dementsprechend vielfältig sind die Ihnen offen stehenden Optionen.

Fakt ist: Um Ihre Website bekannter zu machen, ist das Spektrum der Online-Werbe-Möglichkeiten (egal ob kostenpflichtig oder kostenlos) unserer Meinung nach heute in der Regel das Mittel der ersten Wahl!

Einige Optionen haben wir hier ausgewählt:

  • Soziale Netzwerke: Erstellen Sie für Ihr Unternehmen eigene Seiten und Profile bei diversen sozialen Medien. Facebook bietet sich aufgrund der enormen Menge an Nutzern (1,8 Milliarden weltweit) immer gut als Werbeträger an. Zusätzlich gibt es eine Werbe-Funktion namens Facebook Ads, durch die Sie gegen Bezahlung auch Anzeigen schalten lassen können. Gerade für den deutschen Sprachraum ist die Plattform XING zu empfehlen – vor allem im B2B-Geschäft.
  • Google Adwords: Ebenso wie Facebook, XING und Co. bietet Google ein eigenes Werbe-Tool an: Google AdWords. Sie kaufen (bzw. bieten in Auktionen um) Anzeigen, die durch die Suche nach gewissen Schlüsselbegriffen, dem Nutzer bei Google gezeigt werden.
  • Youtube-Videos: Sie können zwar auch Werbung über Youtube schalten, die kostengünstigere Variante wäre allerdings, wenn Sie selbst Videos aufnehmen und den Kunden durch kurze Teaser oder Trailer einen kleinen Einblick in Ihr Angebot vermitteln. Die Links zu diesen Videos können Sie wiederum auf Ihrer Website bereitstellen und damit die Suchmaschinenoptimierung durch Backlinks (siehe oben) fördern.
  • Gewinnspiele, Werbung auf anderen thematisch passenden Websites, E-Mai-Marketing…

Weitere Ideen und Praxisbeispiele finden Sie hier in unserem Blog…

5. Webanalyse

Wenn Sie die ersten 4 Schritte durchgeführt und Ihre Website hinsichtlich Inhalt, Design und Suchmaschinen-Algorithmus optimiert haben, ist der letzte Schritt die Webanalyse. Durch diverse Tools können Sie die Daten Ihrer Besucher analysieren und schließlich interpretieren. Die Wichtigkeit einer solchen Analyse sollten Sie nicht unterschätzen. Sie ist ein effektives Hilfsmittel zur Bekanntheits-Steigerung, Kundengewinnung und Umsatzerhöhung. Solche gesammelten Daten können unter anderem die Nationalität, die Seitenaufrufe sowie die Verweildauer eines Besuchers umfassen. Sie zeigen Ihnen, wie erfolgreich Ihre Online-Aktionen sind, wo Sie nachjustieren müssen oder auch wofür sich Ihre Besucher besonders interessieren.

Es gibt verschiedene Tools zur Einsicht solcher Daten, zum Beispiel das kostenlose Google Analytics oder Piwik.

Um die Daten effizient auswerten zu können, sollten Sie sich vorher nochmal Ihre Ziele vornehmen. Wollen Sie durch die Optimierung Ihrer Website mehr Klicks erreichen, mehr potentielle Kunden gewinnen oder so viele Verkäufe wie möglich tätigen? Dahingehend können die Nutzer-Daten schließlich ausgewertet und die Website neu optimiert werden. Außerdem führt dies dazu, dass Sie nicht im Sumpf der tausenden Zahlen, Daten, Fakten, die Ihnen solche Tools liefern, versinken, sondern sich auf einige wenige wesentliche Kennzahlen, die Sie beobachten, fokussieren.

Gehen Sie diese Schritte immer wieder durch. Eine Website muss stetig gehegt und gepflegt werden, um Ihnen den Erfolg einzubringen, den Sie sich erhoffen. Bleiben Sie am Ball und informieren Sie sich weiterhin über Ihre Zielgruppe, über Möglichkeiten im und außerhalb des Internets und über den Erfolg Ihrer eigenen Website.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.